16 Bewerber- ein Sieger

Ein Modell, das die Erweiterung der Fritz-Winter-Gesamtschule in Ahlen darstellt, zeigen (v. l.) Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Heike Raatz und Manfred Falk (beide Zentrales Gebäudemanagement), Brigga Kazmierczak (Schulamt), Alois Brinkkötter (Schulleiter Fritz-Winter-Gesamtschule), Marc Matzken und Heiko Kampherbeek (Heimspiel-Architekten Münster) und Stadtbaurat Andreas Mentz. (Foto: Ahlener Tageblatt)

Am 12. Oktober war der Wettbewerb in der Bücherei der Fritz-Winter-Gesamtschule im Rahmen eines Kolloquiums  den Wettbewerbsteilnehmern anhand eines Umgebungsmodells und einer ausführlichen Beschreibung der Rahmenbedingungen vorgestellt worden. Erschienen waren knapp 40 Personen unterschiedlicher Architektenbüros aus Ahlen und Umgebung sowie die beteiligten Sachpreisrichter, Fachpreisrichter und sachverständigen Berater.

Die große Anzahl von Interessenten ließ schon damals erwarten, dass die Beteiligung am Wettbewerb umfangreich und entsprechend vielseitig werden würde, was sich auch in den insgesamt 16 eingereichten Entwürfen widerspiegelte.

Insgesamt geht es bei diesem Wettbewerb um den Ersatz von Klassenräumen, deren Bau in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgte und den heutigen Anforderungen auch unter Energiegesichtspunkten nicht mehr entsprechen. Es sollten also 8 Klassenräume mit zugehörigen Differenzierungsräumen so konzipiert werden, dass sie den pädagogischen und organisatorischen Notwendigkeiten entsprechen. Zudem sollte sich der neue Gebäudekomplex in die bestehende Struktur integrieren.

Die 16 Entwürfe unterschieden sich deutlich in ihrer Grundaussage. Mal wurde zweigeschossig geplant, mal war alles auf einer Ebene, mit flachem oder geneigtem Dach, unterschiedliche Fassadenvorschläge, mit direkter Anbindung an bestehende Gebäude und mal mit Verbindungswegen.

Die Entscheidung hat sich die Jury nicht leicht gemacht. Intensiv wurde jeder Entwurf mehrmals gewürdigt. Nach dem Ausschlussprinzip wurde der Kreis dann immer enger. Nach gut sechsstündiger Arbeit fiel dann die Entscheidung für den ersten Platz auf eine eingeschossige Variante mit deutlich erkennbarer Einbeziehung der von der Schule formulierten Grundsätzen der pädagogischen Arbeit, sodass alle Beteiligten sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis waren.

Mehr Informationen unter: Architekturbüro Heimspiel