Alle rechnen mit dem Känguru

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124 Jungen und Mädchen aus den Klassen 5 bis 10 stellten sich an der Fritz-Winter-Gesamtschule den 24 Aufgaben des Wettbewerbs „Känguru der Mathematik“. Neben vielen kleinen Preisen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es für Jamila Sobolowski aus der Sport.Klasse! der Jahrgangsstufe 6 eine besondere Auszeichnung, denn sie schaffte den weitesten Kängurusprung mit 14 von 24 nacheinander richtig gelösten Aufgaben.

Die diesjährige hohe Anzahl an Teilnehmern am Känguruwettbewerb wäre sicherlich noch übertroffen worden, wenn die Jahrgangsstufe 8 hätte teilnehmen können. Zeitgleich fanden für diese Schülerinnen und Schüler die landesweiten Prüfungen im Rahmen der Lernstandserhebungen an.

Die Idee des Wettbewerbs entstand 1987 in Australien. Zu Ehren der Erfinder dieses Multiple-Choice Wettbewerbs entstand der Name „Känguru der Mathematik“. Weltweit werden die im Prinzip gleichen Aufgaben bearbeitet. In ganz Deutschland machen fast eine Millionen Schülerinnen und Schüler mit.

In einer kleinen Feierstunde überbrachte der Schulleiter Alois Brinkkötter allen 124 Schülerinnen und Schülern seine besondere Anerkennung für das mathematische Engagement.

„Viele Schülerinnen und Schüler haben richtige gute Ergebnisse erzielt und den Sprung in die Preisränge nur knapp verfehlt. Manchen fehlte nur ein halber Punkt“, berichtet Mathelehrer Johannes Gulde, der den Wettbewerb an der Schule organisiert. Jaron Kanter aus der Sport.Klasse! 5 erhielt für das Erreichen eines dritten Preises eine besondere Ehrung.

„Speziell an der Fritz-Winter-Gesamtschule zeichnen wir auch die beste Klasse aus“, erklärt Johannes Gulde. In diesem Jahr war es die Sport.Klasse! der Jahrgangsstufe 6 mit einem Punkteschnitt von 73,5, die vor der Klasse 6.4 die Teamwertung gewann.

Auch nicht fest verankert in den Statuten des Känguru-Wettbewerbs ist eine weitere Besonderheit an der Fritz-Winter-Gesamtschule: Schulleiter Alois Brinkkötter spendierte im Namen der Schule allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Abschluss der Ehrung noch ein großes Eis am Stiel.