Alte Handys sollen Kindern im Kongo helfen

Schülerinnen und Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule unterstützen die Aktion „Goldhandy“ vom DPSG und Missio und hatten den Bürgermeister der Stadt Ahlen, Dr. Alexander Berger, um Unterstützung dieser Aktion in die Gesamtschule an der August-Kirchner-Straße eingeladen.

Die Aktionsgruppe, die federführend von Felix Damhuis, Jahrgangsstufe 12 der Fritz-Winter-Gesamtschule und Pfadfinder aus Beckum, organisiert und realisiert wird, hat bereits fast 400 Handys gesammelt. Gestartet sind sie in Beckum, wo mehrere Geschäfte die Aktion unterstützen und Sammelboxen aufgestellt worden sind.

Das Einsammeln alter Handys ist auch ein kleiner Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz: Da die seltenen, wertvollen Rohstoffe wie Gold recycelt werden, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und können somit nicht mehr die Umwelt belasten.

Auch den Menschen in der DR Kongo hilft diese Spendenaktion.  Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung werden Familien in Not durch die Missio-Aktion Schutzengel unterstützt.

124 Millionen alte Handys soll es in deutschen Haushalten geben. Die seit einigen Tagen in der Fritz-Winter-Gesamtschule aufgestellte Sammelbox dürfte also eigentlich problemlos in kurzer Zeit überquellen. Das hofft zumindest Felix Damhuis.

Der Bürgermeister Dr. Alexander Berger war nicht nur ganz angetan von diesem Engagement, sondern fragte nach der Möglichkeit, eine Sammelbox im Rathaus aufzustellen.  Die Aktionsgruppe wird sich darum kümmern.

Zunächst einmal aber haben alle Ahlener Bürger die Möglichkeit, ihre alten Handys im Eingangsbereich der Fritz-Winter-Gesamtschule in die dort postierte Sammelbox zu geben. Das schafft Platz zu Hause und ist zugleich eine gute Tat.