Am besten war es in der Schule

fwg_andalusien_2

Schon wieder packten Spanisch-Kurse der Fritz-Winter-Gesamtschule ihre Koffer, um sich Richtung Süden auf den Weg zu machen. 13 Schülerinnen des 9. Jahrgangs, begleitet von Beate Retkowski und Marisol Bellonch, zogen aus, um sich in Almuñécar auf die spanische Schulbank zu setzen, Städte wie Granada zu erkunden und spanische Freundinnen und Freunde in der Partnerschule Vega de Mijas in Mijas zu gewinnen.

 „Es ist schon ein kleines Abenteuer, eine Woche zu Gast in einer spanischen Familie zu sein,“ sind sich beide Lehrerinnen einig. So waren alle Schülerinnen sehr aufgeregt und hatten ein bisschen Angst vor der neuen Herausforderung, aber die Neugierde siegte dann doch. „Es war ein tolles Erlebnis, mal in einer Gastfamilie zu sein!“ kommentiert Melanie Beranek. Und Swea Wolbring leuchtet stolz das Erlebnis aus der sprachlichen Perspektive aus „Unsere Gastmutter hat uns sehr viel erzählt und wir haben alles verstanden!“ Allerdings bedauert sie, dass sie (noch) nicht immer auf Spanisch adäquat antworten konnte.

Aber nicht nur das spanische Familienleben und die Sprache stellten eine Herausforderung dar. Schon am ersten Tag, nach viereinhalb Stunden Spanisch-Unterricht, folgten die Schülerinnen zwei Stunden lang geduldig ihrem Reiseführer Fernando, der sie in Almuñécar bergauf und bergab auf den Spuren der Phönizier, Mauren und Christen führte und auf Früchte und Bäume aus der „Neuen Welt“ wie Papayas, Mangos, Lychies hinwies, die hier mittlerweile angebaut werden und genauso wie die Palme für uns zu Spanien gehören.

Das Bergauf und Bergab setze sich in Granada fort, wo die FWG-Expedition, wieder von Fernando geleitet, nicht nur die Alhambra besuchte sondern 14 Kilometer bei Wind und Regen durch spannende Stadtviertel marschierte, wie der mit Höhlenwohnungen besiedelten Barrio de Sacromonte. „Wir sind viel gelaufen, was mir durch die vielen neuen Eindrücke gar nicht aufgefallen ist,“ erzählt Melanie Beranek.

fwg_andalusien_1

Und wenn man fragt, was das Beste von Allem war, schmunzeln alle Schülerinnen so wie Gina Gebauer, die sagt: „Am besten hat mir der Ausflug nach Mijas in eine spanische Schule gefallen. Die Schüler in meinem Alter waren wahrscheinlich genauso neugierig und aufgeregt wie ich.“, und Emelie Bodde kommentiert weiter „Ich wäre gerne schon am ersten Tag zur Schule mit ihnen gegangen und mehr mit ihnen gemacht.“ Auch Alina Maaß erinnert sich an dieses Ereignis „Es war so schön, mal neue Leute kennenzulernen, dass keiner von uns da wieder wegwollte. Bedröppelt sind alle wieder nach Hause gefahren… vielleicht sehen wir uns alle irgendwann mal wieder, wenn wir dann den nächsten Austausch machen.“