Ausbildung versus Lehrermangel

Am Montag hatten drei Referendarinnen ihren ersten Schultag an der Fritz-Winter-Gesamtschule und wurden von den Ausbildungsbeauftragten Margret Engels-Ende und Klaus Kammann sowie dem stellvertretenden Schulleiter Jan Mähr herzlich begrüßt.

Während im Lande vielerorts über Lehrermangel geklagt wird, engagiert sich die Fritz-Winter-Gesamtschule als Ausbildungsschule und leistet einen kleinen Beitrag dazu, dass den Schulen zukünftig mehr Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

Im Februar und März dieses Jahres haben drei Lehrer an der Ahlener Gesamtschule ihre Ausbildung mit exzellenten Ergebnissen abgeschlossen und warten nun auf ein Einstellungsangebot.

Seit November des letzten Jahres sind bereits acht Referendarinnen und Referendare an der Fritz-Winter-Gesamtschule. Sie sind bereits mit Beginn des aktuellen Schulhalbjahres in den eigenständigen Unterricht eingestiegen und dürfen regelmäßig unter Beweis stellen, dass sie für den Lehrerberuf bestens geeignet sind.

Insgesamt sind also 11 Auszubildende an der Gesamtschule tätig. Sie decken ein großes Spektrum an Fächern von der Jahrgangsstufe 5 bis hin zum Abitur ab. Mit dabei ist auch eine Referendarin, die für die so dringend benötigte Sonderpädagogik ausgebildet wird.

„Viele unserer Referendare machen ein hervorragendes Examen. Gern würde ich diese Lehrkräfte auch behalten, doch mir fehlen die Planstellen. Das Kollegium meiner Schule ist jung und alle wollen bleiben. Wir bilden also für das Land NRW aus.“, resümiert der Schulleiter Alois Brinkkötter.