Ausgrenzung von Minderheiten begleitet die Menschheit

Die Kunstklasse der Jahrgangsstufe 10 der Fritz-Winter-Gesamtschule beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Diversity unter dem besonderen Gesichtspunkt der Ausgrenzung von Minderheiten. Da war ein Besuch der aktuellen Hexenausstellung im Heimatmuseum mehr als ausgesprochen willkommen.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler bereits in der Schule in verschiedenen Projekten mit  dem weiten und immer aktuellen  Thema der Ausgrenzung  von Minderheiten befasst haben, bot die Besichtigung der Ausstellung  „Hexenprozesse“ die Möglichkeit einen Bogen in die frühe Neuzeit zu schlagen. Die Leiterin des Hauses, Frau Moser-Olthoff führte die Gruppe in die Ausstellung ein und vermittelte packend zusätzliche Informationen und Hintergrundwissen. Die Ausstellung verdeutlicht, dass sich die Geschichte der Hexenprozesse auch im vertrauten Heimatraum abgespielt hat. Das gut recherchierte Schicksal eines Ahlener Bürgers Kleikamp, der einem Prozess zum Opfer fiel, ist nur ein Beispiel unzähliger Prozesse dieser Zeit.

„Die Themen Hexenverfolgungen, Diskriminierung von Minderheiten, Besserstellung von bestimmten Gruppierungen in der Gesellschaft, unseren Schülerinnen und Schülern ist deutlich geworden, wie sehr diese Themen die Menschheit begleiten und wie wichtig und auch möglich es ist, diese zu reflektieren und dagegen Position zu beziehen“, fassen die Klassenlehrerin Hildegard Mees und ihr Mitstreiter Rainer Legant den Besuch im Heimatmuseum zusammen

Die Ausstellung endet am Sonntag, dem 25. November um 17 Uhr mit einer Finissage, die viele Besucher verdient hat.