Austausch mit Wasser, Erde, Luft

FWGAhlenBarcelona

Wasser, Erde, Luft – das sind die Elemente, die jetzt 13 Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 11 der Fritz-Winter-Gesamtschule gemeinsam mit ihren spanischen Gästen von der Partnerschule „Salesians Sarriá“ aus Barcelona erkundeten.

„Nicht nur Barcelona hat etwas zu bieten“, ist sich Spanischlehrerin Beate Retkowski sicher, die gemeinsam mit Kollegin Heike Epping im März die erste Begegnung in Barcelona begleitet hatte und nun für das Programm beim Gegenbesuch verantwortlich war.

Mit Wasserskiern ging’s zum Auftakt in Beckum über den Tuttenbrocksee. Tief in die Erde fuhren die Gäste aus Barcelona auch. Im Bergbaumuseum in Bochum ließen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Lehrerinnen Gloria Tascon und Mireia Sole von ehemaligen Bergleuten die Arbeit unter Tage erklären, um sich im Anschluss frische Luft auf dem Förderturm um die Nase wehen zu lassen.

Natürlich stand auch Münster auf dem Programm. Nur alle 10 Jahre strömen Menschen aus aller Welt nach Münster, um bei der Ausstellung „Skulptur Projekte“ dabei zu sein. „Auch unsere Schüler und Schülerinnen wollten einmal auf dem Kanal über das Wasser waten, wozu die türkische Künstlerin Ayşe Erkmen einlud“, berichtet Beate Retkowski.

Aber nicht nur Ausflüge weckten die Neugierde der spanischen Gäste: den Alltag der deutschen Schüler und Schülerinnen miterleben, auch das war interessant. Zudem lernten die Spanierinnen und Spanier das heimische Schulsystem kennen, denn sie nahmen am Unterricht der Fritz-Winter-Gesamtschule teil.

Schon beim ersten Besuch in Barcelona hatten sich Deutsche und Spanier bestens verstanden. In Ahlen hat sich das fortgesetzt, doch viel zu schnell war die Zeit der Begegnung auch wieder vorüber. „Man wächst mit der Austauschschülerin zusammen und schon ist sie wieder weg“, zog etwa Lucie Sudholt ein leicht melancholisches Fazit. Doch wächst Europa zumindest bei den Schülerinnen und Schülern der Fritz-Winter-Gesamtschule zusammen: Weitere Gegenbesuche einzelner Schülerinnen und Schüler sind bereits geplant.