Besuch bei Antonio Marra

Kunst im Dialog

„3-D-Kunst“ gehört üblicherweise in die Abteilung der Bildhauerei. Dass es auch mit malerischen Mitteln gelingt, dreidimensionale Ansichten von Kunstwerken zu schaffen, haben die Schülerinnen und Schüler der Kunst.Klasse! des 7. Jahrgangs der Fritz-Winter-Gesamtschule jetzt im Hause des Namensgebers ihrer Schule auf anregende Weise kennengelernt.

Dabei war ihnen die Methode des Antonio Marra bereits vertraut, hatten sie doch im letzten Schuljahr im grafischen Bereich ähnlich gearbeitet und durch das Auseinanderschneiden und Wiederzusammenkleben aus zwei Bildern ein neues gemacht – mit zwei Ansichten. Umso interessanter war es für sie, sich mit der Malerei Marras auseinanderzusetzen. Seine Gemälde haben sogar drei verschiedene Ansichten, spannend für die Schülerinnen und Schüler, die auf die Suche nach Erklärungen für das, was sie sahen, gingen.

Hasan-Can und sein Lieblingsbild_von rechts_1

Die Leichtigkeit der ausgestellten Arbeiten Marras, stets versehen mit humorvollen, aber auch nachdenklich-stimmenden Titeln, findet ihr Pendant in den erfrischend unkonventionellen Holzskulpturen Raimund Göbels. Die Jungen und Mädchen der Kunstklasse 7 hatten ihren Spaß mit der Kunst im Fritz-Winter-Haus und haben viele neue Eindrücke mit nach Hause genommen.