Blick auf die Schulkulturtage

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Schon in der Pause wird es im Forum unruhig, die ersten Schüler erscheinen und wollen ihre Musik bei den Technikern abgeben, die noch dabei sind die Technik aufzubauen. Da werden Mikrofone gerichtet, Beamer und Laptops hochgefahren, Scheinwerfer in Position gebracht und der Sound gecheckt. Ein Rückblick auf die Schulkulturtage.

Pasquale und Marco aus der 10 und der Referendar Julius Haurenherm haben in der „Technik“ viel zu tun. Ein Mattenwagen wird aus der Turnhalle gebracht und an der Seite stehen die Requisiten für ein „Musical“. Nach und nach treffen die Schüler der verschiedenen Jahrgänge ein. Pro Tag sind sechs Klassen mit ihren Beiträgen vorgesehen. Die Technik steht, die Musiktitel und Lichtwünsche sind geklärt und es kehrt Ruhe ein. Jutta Maier, die Koordinatorin der Schulkulturtage, stellt einen Oscar für die „Beste Klasse“ an diesem Tag in Aussicht. Die Jury besteht aus den Schülern selbst. Bewertet werden Quantität, Qualität und Originalität. Unterhaltsam und anspruchsvoll sollen die Beiträge sein. Die Schüler sind untereinander sehr kritisch und die Klassensprecher zählen nach jedem Beitrag die Punkte zusammen und reichen sie bei der Technik ein.

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Nach einem kurzen Warm-Up, das die Stimme für die Beiträge auf der Bühne trainieren soll, geht es los. Mit den jüngeren Jahrgängen wird begonnen und die 10. Klassen beenden den Kulturtag. In diesem Jahr zog sich, ohne dass es verabredet war, ein Thema an allen Schulkulturtagen durch die Beiträge der unterschiedlichen Jahrgänge. „Unser Schulalltag – wir sind eine Klasse und wir sind originell!“

So treten Schülergruppen als Klasse oder in Gruppen auf und parodieren den eigenen Schulalltag mit viel Witz und Humor. „10 Arten von…“ Schülern und Lehrern sieht man szenisch gespielt, gerappt, gesungen und als „Mannequin Challenge“. Die „Sportklasse“ versteht es geschickt einen Imagefilm für ihr Profil zu drehen der Bewegung, Sport und Gemeinschaft in den Vordergrund stellt.

Doch auch andere Beiträge finden ihren Weg auf die Bühne. Die Kunstklasse 9 überzeugt mit einer Zeitreise durch die Pop Musik und parodiert schwungvoll und tänzerisch Musikvideos in passenden Kostümen. Bei den akrobatischen Vorführungen sind neben den inszenierten Highlights auch die Helfer ins Lampenlicht gerückt.

Der Jahrgang 10 wagt sich an eine Überarbeitung von Shakespeares „Romeo und Julia“ und schafft es in rasantem Tempo und in wechselnden Rollen die Dramatik der verworrenen Familiengeschichte um die Liebe zweier junger Menschen altersgerecht zu interpretieren.

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Die Musik kommt auch nicht zu kurz. Klassenchöre singen und spielen und schaffen mit Requisiten und Kostümen ein amüsantes Gesamtkonzept. Nick aus dem 6. Jahrgang traut sich an einen ganzen Song von Farin Urlaub und singt zum Schluss mit der Klasse im Chor „… und du wünscht dieser Welt, dass endlich Hirn vom Himmel fällt…“.

Nach dem letzten Beitrag wird es unruhig, doch schnell einigt man sich und beliebte Beiträge dürfen noch mal auf die Bühne. Die Spannung steigt. Das Technikteam hat Zeit die Punkte auszuwerten und Jutta Maier gibt die Auswertung bekannt. Mit fröhlichem Applaus wird die Siegerklasse auf die Bühne gerufen und nimmt den „Oscar“ entgegen.

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Abschließend heißt es wieder in den Unterricht zu gehen.

Das Technikteam und Jutta Maier räumen auf und fegen durch, damit am nächsten Tag wieder die nächsten Klassen um den Titel „Beste Klasse“ antreten können.