Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft

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Bei den deutschen Meisterschaften der Jugendimker in Mayen bei Koblenz hat Florian Stratmann als Vertreter der Fritz-Winter-Gesamtschule den dritten Platz in der Mannschaftswertung erreicht. Bei einem Vorauswahlwettbewerb des Imkerverbandes Westfalen-Lippe hatte er sich zuvor gemeinsam mit zwei Schülern einer Gesamtschule aus Unna für den bundesweiten Wettbewerb qualifiziert.

Der vom Deutschen Imkerbund veranstaltete Wettkampf fand auf höchstem Niveau statt. Bei bestem Wetter durchliefen die einzelnen Teams auf dem Gelände des Bieneninstituts Mayen die einzelnen Stationen. Dort mussten sie Aufgaben zur Imkerpraxis, Anatomie der Honigbiene, Honiggewinnung und –bewertung, sowie zu Nahrungspflanzen der Honigbiene lösen.

Für die jährlich stattfindenden Meisterschaften lassen sich die Schiedsrichter gerne immer neue Aufgaben einfallen. So mussten die Wettkampfteilnehmer diesmal unter anderem Spuren auf dem Bodenbrett eines Bienenvolkes lesen, um unter anderem Erkenntnisse über den Gesundheitszustand des Volkes zu erhalten. So konnte man an der Lage von Wachspartikeln den Sitz der Bienen im vorherigen Winter erkennen. Weiterhin deuteten Reste von verpilzter Bienenbrut auf die „Kalkbrut“ als Bienenkrankheit hin. Auch die Varroamilben als Parasiten konnten als Totenfall auf dem Bodenbrett gefunden werden.

Insgesamt nahmen acht Teams aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb teil. Mit 230 Punkten von zu erreichenden 260 Punkten lag die westfälische Auswahl mit sieben Punkten Rückstand nur denkbar knapp hinter den diesjährigen Gewinnern, der Auswahl des Imkerverbandes Rheinland, das nun an der nächsten Runde in England teilnimmt, wo es auf Jugendimker aus der ganzen Welt trifft.

Für AG-Leiter René Poloczek und seine Gruppe war das Ergebnis ein großer Erfolg. „Neben dem Wettbewerb ging es vor allem um den Austausch mit Jugendimkern aus dem gesamten Bundesgebiet“, berichtet René Poloczek.