BVB-Scout sichtet Fußballtalente in der Sport.Klasse 6

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Bundesliga-Luft schnupperte jetzt die Sport.Klasse 6 der Fritz-Winter-Gesamtschule: Volker Pröpper, Chefscout für den Nachwuchs bei Borussia Dortmund, leitete acht Trainingseinheiten. Neben Übungen zu Technik und Taktik im Fußball gab es dabei auch ein weiteres Ziel: den Zusammenhalt in der Klasse stärken.

Sportlehrerin Julia Eschen hatte den Kontakt zu Volker Pröpper hergestellt. Dieser ist neben seiner Aufgabe als Nachwuchs-Scout beim westfälischen Bundesligisten auch für die Kooperationen mit Schulen zuständig. Durch das Konzept der Sport.Klasse!, das Kooperationen mit außerschulischen Partnern ausdrücklich vorsieht, wurde die Zusammenarbeit möglich. Zusätzlich schaffte die Fritz-Winter-Gesamtschule 20 neue Fußbälle an und bot der Kunstrasenplatz von Rot-Weiß Ahlen, der der Schule zur Verfügung stand, beste Trainingsbedingungen.

„Wir haben immer donnerstags 90 Minuten während des Sportunterrichts trainiert – und das bei jedem Wetter“, erläutert Sport- und Klassenlehrerin Julia Eschen. Zum Abschluss der Kooperation mit Volker Pröpper trat die Sport.Klasse! 6 gegen eine gleichaltrige Jugendmannschaft von Rot-Weiß Ahlen an. Dort zeigte sich der gewachsene Zusammenhalt in der Klasse – auf und neben dem Feld.

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Die Schülerinnen und Schüler, die nicht aktiv mitspielten, unterstützten ihre Klassenkameraden lautstark mit Plakaten und Schlachtrufen vom Rand und hatten sich zur Unterstützung entsprechende T-Shirts gestaltet. Julia Eschen: „Die Klasse hat gekämpft, konnte sich aber nach acht Trainingseinheiten nicht gegen das eingespielte Team durchsetzen. Das Spiel haben wir zwar verloren, dafür aber die Klassengemeinschaft gestärkt.“

Das sehen auch die Schüler so: „Das Training hat Spaß gemacht und beim Freundschaftsspiel konnten wir dann auch zeigen, was wir gelernt haben,“ meint Paul Niess und Gian Kühn ist überzeugt: „Es war gut, dass wir auch viele Spiele gemacht haben; so können wir als Klasse nun auch besser zusammen spielen.“

Und welches Fazit zieht die Sportlehrerin? Julia Eschen: „Ein Trainer von Borussia Dortmund – das motiviert die Schüler sehr. Alle waren mit Begeisterung dabei und wollten ihr Bestes geben. Bei zwei Schülern wurde der Kontakt zu höher spielenden Vereinen hergestellt, so dass sie zum dortigen Probetraining eingeladen worden sind. Wenn das kein Erfolg ist!“