Chancen und Risiken der Digitalisierung

Im Netzwerk „Zukunftsschulen.NRW für Individuelle Förderung” haben die Fritz-Winter-Gesamtschule, das Mariengymnasium Bocholt und das Gymnasium Münster Wolbeck ihre seit vielen Jahren aktive Zusammenarbeit auf den Bereich der Digitalisierung ausgeweitet.

In diesem Netzwerk ist die Fritz-Winter-Gesamtschule seit sieben Jahren die Referenzschule und so fand das Arbeitstreffen an eben dieser Schule statt, wo seit Beginn des Schuljahres die gymnasiale Oberstufe, beginnend mit der Jahrgangsstufe 11, flächendeckend mit iPads arbeitet.

Ein Thema des Tages waren deshalb auch die bisherigen Erfahrungen und die Vorbereitung auf die Einführung in der nächsten Jahrgangsstufe nach den Sommerferien. Über gemeisterte Anfangsschwierigkeiten wurde intensiv diskutiert. Mit dabei waren auch Lea Simon und Jonas Struhkamp von der Fritz-Winter-Gesamtschule, die nicht nur von ihren bisherigen Erfahrungen berichteten, sondern auch kleine Workshops angeboten haben.

Ein weiteres Thema war der Datenschutz, der an der Fritz-Winter-Gesamtschule vom Studienrat Arno Katz, Datenschutzbeauftragten der Schule, kompetent vertreten wurde. Er hielt einen ausgesprochen informativen Vortrag zum Thema.

„Es ist ein Glücksfall, dass die Schule eine solche Fachkraft, die inzwischen über umfangreiches Expertenwissen verfügt, hat“, fand der Schulleiter Alois Brinkkötter lobende Worte über diesen Kollegen und seine Arbeit.

Die Netzwerkarbeit betreiben Claudia Buchartowski und Margret Engel-Ende federführend seit nunmehr sieben Jahren. In diesem Zusammenhang hat es Austausch und Zusammenarbeit zu den Themen Lerncoaching, Berufsorientierung, Hochbegabung und Binnendifferenzierung gegeben.

„Der schulformübergreifende Blick über den Tellerrand ist ein elementares Merkmal unserer Arbeit und wird von uns allen als gewinnbringender Beitrag zur Professionalisierung der täglichen Arbeit empfunden“, waren sich die beiden Netzwerkerinnen Claudia Buchartowski und Margret Engels-Ende einig. Das nächste Netzwerktreffen für die Mitte des Jahres ist bereits in Planung.