Deutschlands drittbeste Schulmannschaft

Acht Mannschaften traten in der Endrunde der Deutschen Meisterschaften im Online-Schulschach in der Kategorie „Sekundarstufe I“ an. Mit dabei war die Mannschaft der Fritz-Winter-Gesamtschule, die das Land Nordrhein-Westfalen vertrat. Und das Ergebnis wurde bejubelt; denn die Mannschaft der Gesamtschule ging als drittbeste Schulmannschaft Deutschlands aus dem Turnier hervor.

Die Austragung des Turniers fand an zwei Nachmittagen in der Schule an der August-Kirchner-Straße statt. Bedingt durch Corona wurde unter Einhaltung der Abstandsregeln am Laptop gekämpft.

„Die Stimmung war einfach toll. Im Laufe des Turniers ist die Mannschaft noch stärker zusammenge-wachsen und hat sich gegenseitig motiviert. Platz 3 bei den Deutschen Meisterschaften ist ein hervorragendes Erfolgserlebnis“, resümierte der Schach-AG-Lehrer und stellvertretende Schulleiter Jan-Christian Mähr. „Schön zu sehen war auch wie engagiert gespielt wurde und so manch schon verloren geglaubte Partie noch gewendet werden konnte.“

Ganz im Sinne des Gesamtschulgedankens stand bei der erstmaligen Teilnahme das Mitmachen und Sammeln positiver Erfahrungen im Vordergrund: In der Vierermannschaft spielten nur Niklas Jäger und Nico Lang alle Partien, an den Brettern drei und vier wurde rotiert: Felix und Finn Möller wechselten mit Jeremy Jäger und Phil Jakob, der in beeindruckender Weise alle seine Partien gewinnen konnte.

Tatkräftige Unterstützung beim Onlineturnier leistete wieder Alexander Volesky, der Jugendtrainer des Schachvereins Ahlen.

Leider gab es aufgrund der Entfernung kein Podest zu besteigen. Bedingt durch Corona ist nur Schach im Internet erlaubt, alle Live-Spiele sind abgesagt. Aber ein Pokal sowie ein Schachprogramm für die Arbeitsgemeinschaft soll als Preis zugeschickt werden. Mannschaftsführer Niklas Jäger prophezeite denn auch, „Dann sind wir nächstes Jahr noch stärker!“ Vielleicht ist aber auch der Nachwuchs bis dahin soweit, dass die Fritz-Winter-Gesamtschule eine zweite Mannschaft aufstellen kann.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass auch in Zeiten von Corona spannende Wettkämpfe und schöne Erinnerungen an ein aufregendes und erfolgreiches Turnier möglich sein können.