Die Frösche waren schneller

Die Schülerinnen und Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule engagieren sich nicht nur demonstrierend für die Erhalt einer lebenswerten Umwelt, sondern packen auch ganz konkret an bei der naturnahen Gestaltung des eigenen Schulgeländes.

Der Grüne Ehrenamtstag der Ahlener Gesamtschule findet im Frühjahr und im Herbst statt. Ziel ist es, das Schulgelände naturnah und schülerfreundlich zu gestalten. Dazu gehört auch der Heckenschnitt, das Beseitigen ungewollter Wildpflanzen, das Auflockern der Erde und das Säubern der Wege.

In diesem Jahr stand auch das Umpflanzen einiger Rosenstöcke an, denn im kommenden Jahr stehen Abriss und Neubau eines ganzen Gebäudeteils an. Die in diesen Bereichen vor Jahren von der Schülerschaft angepflanzten Rosen haben stets wunderbar geblüht und sollen dies nun an anderer Stelle fortsetzen dürfen.

Auch ein vor Jahren angelegter Teich wurde trocken gelegt. Dabei wurde das Wasser mit vielen Kleinstlebewesen Eimer für Eimer zur Werse gebracht. „Die Frösche waren allerdings in der Regel schneller als wir,“ kommentiert der Lehrer Mathias Kirchhoff mit einem Lächeln im Gesicht diese Aktion.

Was vor vielen Jahren mit der Schülerfirma OASENBAU unter der Federführung von Sabine Neumann, Lehrerin der Schule, ins Leben gerufen wurde, ist inzwischen von Sonja Yurcu, die ebenfalls Lehrerin der Fritz-Winter-Gesamtschule ist, übernommen worden. „Das ist für die Schule ein Glücksfall nach der Pensionierung von Frau Neumann. Nicht immer kann man Projekte fortsetzen, wenn Personen ausscheiden.“, so der Schulleiter Alois Brinkkötter.

Insgesamt haben sich etwas mehr als 30 Personen an der diesjährigen Aktion beteiligt.  Dabei waren sogar zwei ehemalige Schülerinnen der Schule, die 2014 ihr Abitur absolviert hatten und zufällig von der Aktion gehört haben. Die Verbundenheit mit der Schule ist ihnen wichtig.