Drei Tage in Metz

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Drei Tage in Metz verbrachten die  Schülerinnen und Schüler der zwei Französischkurse des 8. Jahrgangs der Fritz –Winter – Gesamtschule. Sie  hatten sich auf den Weg gemacht, um entsprechend des Fahrtenprogramms der Schule erste Kontakte mit Frankreich und der französischen Sprache zu knüpfen.

Die Hauptstadt Lothringens zeigte sich von ihrer charmanten Seite. Die Stadtführung an ersten Tag machte den Jugendlichen deutlich, dass 3000 Jahre Stadtgeschichte Spuren hinterlassen.

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Mittelalterliche Bauten überall gaben Zeugnis davon. Der Spaziergang entlang des grünen Gürtels rund um die Stadt am Ufer der Mosel und der Seille, aber auch die Besichtigung der Kathedrale St. Etienne mit ihren kunstvollen Glasfenstern von Marc Chagall, die vielen Plätze mit Springbrunnen und farbenfrohe Blumenbeete ließen die Gruppe französisches Flair atmen.

Zur sprachlichen Annäherung gab es ein Stadtspiel, in dem Passanten interviewt werden mussten. Neben den Fragen zur Region wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach ihrer Herkunft, ihren persönlichen musikalischen und kulinarischen Vorlieben sowie ihrer Kenntnisse über Deutschland befragt. Zusätzlich mussten Preise für Briefmarken, Postkarten und Brot  ermittelt werden und bei Interesse konnte anhand eines  Arbeitsblattes in den Parfümerien der Stadt das Angebot erfragt werden. Die Schüler und Schülerinnen tauchten in die französische Sprache ein und waren überrascht über die freundliche und äußerst hilfsbereite Art der von ihnen angesprochenen Franzosen und Französinnen.

Eine Fahrt mit dem Petit Train quer durch alle Stadtteile und der Besuch des Centre Pompidou Metz rundeten das offizielle Programm ab.

In kleinen Gruppen gestaltete sich am dienstag Abend das „inoffizielle“ Programm. Während einige Schülerinnen und Schüler sich das Champions League Spiel zwischen Bayern München und Real Madrid nicht entgehen lassen wollten und in einem Pub gemeinsam mit Franzosen durch die erste Halbzeit gerüttelt wurden, übte sich die zweite Gruppe im Kino. Auf dem Programm stand eine französische Komödie: „Babysitter.“  Un vrai bain linguistique!

Alle waren begeistert!