Eine bemerkenswerte Elternschaft mit viel Sinn für Gemeinschaft

Klassenfoto

Es begann im Jahre 2014 – oder eigentlich bereits sechs Jahre früher: Eine aufgeschlossene, gesellige Elterntruppe richtete im 5. Schuljahr, also im Jahre 2008, einen regelmäßigen Stammtisch ein. Diese Institution hielt tatsächlich bis zum Abschluss ihrer Kinder der Klasse 10.5 im Jahre 2014. Normalerweise endet hier die Zusammenarbeit. Auf dem Abschlussfest vor nunmehr drei Jahren im Pumpenhaus kam aber Wehmut auf: „Das soll es jetzt gewesen sein?“ Doch sofort war klar: „Nein, auch wenn unsere Kinder nun verschiedene Wege gehen, wir machen weiter!“

Im Herbst 2016 entstand an einem der inzwischen zahlreichen Stammtischabende die Idee: „Eigentlich müssten wir mal wieder eine Klassenfahrt machen!“ Gesagt – getan: Ein Vater reservierte das Landschulheim in Winterberg und informierte in einer Rundmail alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler, Eltern und die ehemalige Klassenleitung.

Eltern

Vom 9. – 11. Juni 2017 war es dann soweit: 17 Schülerinnen und Schüler – einige von ihnen steckten gerade an der Fritz-Winter-Gesamtschule im Abitur. Sieben Eltern, der harte Kern des Stammtisches, und die ehemalige Klassenleitung mit Marianne Kruse-Matschke und Johannes Gulde, trafen sich in Winterberg und verbrachten gemeinsam ein entspanntes, interessantes und abwechslungsreiches Wochenende.

Schon am Grillabend am Freitag gab es neben viel Wiedersehensfreude einiges zu erzählen und auszutauschen. Am Samstag stand eine gemeinsame Wanderung zur Sommerrodelbahn und zum Kahlen Asten auf dem von den Eltern perfekt vorbereiteten Plan. Am Abend konnte sich jeder bei der Spaß-Olympiade noch einmal richtig austoben und die Lachmuskeln trainieren. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Erholung und der Rückkehr in den Alltag, begleitet von unzähligen Fotos, die begeistert hin- und –hergeschickt wurden.