Experimente aus dem Supermarkt

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Die Endrunde des deutschlandweiten Chemiewettbewerbs „Dechemax“ haben jetzt drei Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule erreicht. Moritz Schulte, Gérôme Löber und Fabian Heimann mussten dafür Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Über acht Wochen galt es wöchentlich Fragen zum Thema „Chemie rund um den Körper des Menschen“ zu beantworten. Die Achtklässler waren erfolgreich und ziehen nun in die Experimentalrunde ein.

Ausgerichtet wird der Schülerwettbewerb von der Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA), einer Fachgesellschaft mit Sitz in Frankfurt/Main, die sich laut Selbstporträt unter anderem die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Chemie und Biotechnologie in technische Anwendungen zum Ziel gesetzt hat.

Das Thema Chemie und Körper sehen die Wettbewerbsorganisatoren dabei selbst durchaus negativ belastet: „Dabei gibt es eine Menge chemischer Produkte, die das Leben erleichtern, wie Medikamente oder die alltäglich benutze Zahnpasta. Ein Leben ohne Chemie ist gar nicht möglich, denn unser ganzer Körper eine höchst effiziente, auf hohem Niveau arbeitende Chemiefabrik“, heißt es bei der DECHEMA.

In der zweiten Runde, der Experimentalrunde, warten auf Moritz Schulte, Gérôme Löber und Fabian Heimann nun Versuche zu den Themen „Initiative gegen Schmerz und Herzinfarkt!“ oder „Enzyme – Katalysatoren des Lebens“. Die Versuche sind dabei so konzipiert, dass ausschließlich Materialien, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt, benötigt werden.

Chemielehrerin Ronja van Keßel ist schon jetzt stolz auf ihr Forschertrio: „Die drei zeigen ein für Achtklässler hohes Maß an Engagement. Sie führen die Versuche zu Hause durch und beschaffen auch die benötigten Materialien selbstständig.“

Sollte es das Trio bis zur feierlichen Preisverleihung schaffen, so erwartet es dort der Dechemax-Pokal und ein Preisgeld. Ronja van Keßel: „Pro Person gibt es einen Scheck über 250 Euro. Für die Schüler wahrscheinlich das erste mit Chemie verdiente Geld.“