Fritz-Winter-Schülervertretung in Klausur

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In Klausur ging jetzt die Schülervertretung der Fritz-Winter-Gesamtschule. 47 Klassensprecherinnen und –sprecher der Jahrgänge 5 bis 13 fuhren ins Schullandheim der Stadt Ahlen, das Heinz-Lenfert-Haus in Winterberg. Drei Seminare hatten Schülerinnen und Schüler der SV unter dem Leitmotiv der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vorbereitet: Es ging dabei um Gesprächskultur an der Schule, um den respektvollen Umgang miteinander und die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Mobbing.

Begleitet von den drei Vertrauenslehrern Kristin Blome, Benjamin Schönweitz und Felix Sommer arbeiteten sich die Schülervertreter drei Tage in die Themenfelder ein. „Die SV-Fahrt ist mittlerweile gute Tradition an unserer Schule. Und auch diesmal haben die Schülerinnen und Schüler intensiv gearbeitet und viele Ideen eingebracht“, lobte Felix Sommer anschließend das Engagement der Gesamtschüler. So sei schließlich die Teilnahme der Fritz-Winter-Gesamtschule an der Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eine Idee aus der Schülervertretung gewesen.

Aber auch auf die begleitenden Lehrer wartete viel Arbeit, nach den Seminaren galt es schließlich ein Abendprogramm im Schullandheim zu organisieren. Neben einem Kickerturnier gab’s etwa Improvisationstheater oder eine Gruppe, die eine Tanz-Choreographie einübte und bei der Abschlusspräsentation am letzten Abend auch vorstellte.

Anregungen für die Arbeit daheim brachten die Klassensprecherinnen und –sprecher natürlich auch aus Winterberg mit. „Viele Schüler wünschen sich einen Entspannungsraum“, berichtete Schülersprecher Alper Kabuk. Angeregt worden sei auch ein Anti-Aggressionstraining als Offenes Angebot in der Mittagspause. In Richtung Stressabbau durch Bewegung geht dagegen der Wunsch nach einem kleinen Fußballfeld auf dem Schulhof. Und auch ein stetes Ärgernis war Thema bei der SV-Fahrt. Schülersprecher Alper Kabuk: „Die häufig überfüllten Schulbusse sind für viele Schülerinnen und Schüler ein echtes Problem.“