Fünf zusätzliche Kräfte für die Inklusion

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Seit fünf Jahren werden an der Fritz-Winter-Gesamtschule auch Kinder mit besonderem Förderbedarf unterrichtet. Nun entspricht die Anzahl der zusätzlichen Kräfte auch den Zusagen der Schulaufsicht.

Eine einfache Aufgabe ist die pädagogische und inhaltliche Arbeit mit den Kindern mit besonderem Förderbedarf nicht. In der Regel finden sich in jeder Klasse etwa zwei dieser Kinder. Es bedeutet, dass fast alle Lehrerinnen und Lehrer der hiesigen Gesamtschule lernen müssen sich diesen neuen Herausforderungen zu stellen. Natürlich gibt es Fortbildungsangebote für die Lehrerschaft, aber die Praxis ist dann doch oftmals eine andere, zumal die Kinder in ihrem speziellen Förderbedarf sehr unterschiedlich sein können.

So ist es für den ausgebildeten Oberstudienrat nicht einfach, Kinder mit dem Förderbedarf Lernen, die sich nur den Zahlenraum bis 10 sicher beherrschen, zu unterrichten. Da ist es ganz wichtig, dass die Kooperation im Gesamtschulkollegium gut funktioniert und Förderschulkräfte da sind, die hilfreich zur Seite stehe.

„Die Schulaufsicht hat uns vor fünf Jahren versprochen, dass die Fritz-Winter-Gesamtschule als sechszügige Schule auf Dauer sechs zusätzliche Lehrerstellen für Förderschullehrer haben werde. Wir sind nun im fünften Aufbaujahr und haben fünf sehr kompetente Kräfte bekommen. Es hätte schlechter kommen können,“ so Alois Brinkkötter, Schulleiter der Fritz-Winter-Gesamtschule.

Alois Brinkkötter verschweigt aber auch nicht, dass er sich noch deutlich mehr zusätzliches Personal wünsche: „Meine Gesamtschulkollegium steht der Inklusion grundsätzlich positiv gegenüber. Menschen mit Behinderung gehören dazu. Wir wollen alle unsere Schülerinnen und Schüler optimal fördern und wünschen uns viel mehr Doppelbesetzungen und damit auch noch weitere zusätzliche Stellen.“

Während Monika Craemer bereits seit fünf Jahren an der Fritz-Winter-Gesamtschule arbeitet, sind Stephan Paul, Norbert Ostermann, Christine Kemmer und Melanie Osthues nach und nach zur Gesamtschule versetzt worden. Um Nachhaltigkeit in diesem Bereich zu stärken, ist vom Schulleiter eine Koordinatorenstelle „Inklusion“ ausgeschrieben und mit Sabine Brück besetzt worden. Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer haben sich zudem bereit erklärt Pate für ein Kind mit besonderem Förderbedarf zu sein.