FWG knüpft Kontakt nach Lettland

Premiere für die Fritz-Winter-Gesamtschule: Mit der Schule Nr. 3 im lettischen Limbaži loten die Ahlener eine weitere Schulpartnerschaft aus. Neun Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrkräften waren zu Besuch an der Gesamtschule.

 Mit Spanien und Luxemburg hat die Fritz-Winter-Gesamtschule als „Europaschule“ bereits gut funktionierende Kontakte. Mit der Sekundarschule in Limbaži würde die Gesamtschule nun ihre Kontakte bis ins Baltikum ausdehnen. Limbaži ist eine ehemalige Hansestadt im Norden Lettlands, dem „Mittleren“, der drei baltischen Staaten. Der Ort hat etwa 8000 Einwohner und liegt rund 20 Kilometer entfernt von der Ostsee.

Auf Ahlener Seite betreuten die beiden Lehrerinnen Barbara Haubner und Julia Halstenberg die erste Begegnung. Die neun Schülerinnen und Schüler wurden von Deutschlehrerin Mara Lapina und Schulleiter Ziedonis Rubezis begleitet. Untergebracht waren die Gäste bei Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 5, 6, 7 und 12.

Vermittelt hatte den Kontakt das Ahlener Ehepaar Mechthild und Dieter Massin. Geboten wurde den Gästen aus Lettland neben dem Besuch des Unterrichts natürlich auch ein vielfältiges und abwechslungsreiches Begleitprogramm, das unter anderem einen Empfang durch die Stadt Ahlen, Besuche im Kunstmuseum, der Kletterhalle und des Zechengeländes, Ausflüge nach Hamm und einen erlebnisreichen Tag in Münster mit GPS-Tour beinhaltete.

„Vor allem aber durch die Unterbringung in den Gastfamilien ergab sich die Gelegenheit zur Begegnung zwischen deutschen und lettischen Jugendlichen“, erklärt Barbara Haubner. „Und das ist doch das Hauptziel eines solchen Austausches.“ Zusammen mit ihrer Kollegin reist Frau Haubner dann auch im September mit den Ahlener Schülern zum Gegenbesuch nach Lettland, um dort vor Ort die Perspektiven für eine längerfristige Zusammenarbeit zu ergründen. Die Letten sind auf jeden Fall schon sehr aktiv in Deutschland, sie haben bereits Partnerschaften zu Schulen in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern.