In Englisch ganz weit vorn

In Englisch sind sie bundesweit in der Spitzengruppe: Beim Fremdsprachenwettbewerb „The Big Challenge“ (auf Deutsch: „Die große Herausforderung“) haben Schülerinnen und Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule vordere Plätze in der deutschlandweiten Wertung erreicht. Und das ist gar nicht so einfach bei über 200 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

„Sebastian Wilk aus der Klasse 10.4, der zum dritten Mal teilgenommen hat, hat nicht nur den 2. Platz im Land NRW erreicht, sondern auch den 4. bundesweit“, freut sich Maria Bellonch Orenes, die vor den Sommerferien an der Gesamtschule die Wettbewerbsteilnahme organisiert hat. Weil „The Big Challenge“ in den Schulen selbst nicht möglich war, mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuhause online ihre Englisch-Kenntnisse beweisen.

Debütant Nick Weber aus der Klasse 10.3 schaffte dabei landesweit den 5. Platz und kam bundesweit auf den 37. Rang in seiner Altersgruppe. Und in der Kunst.Klasse 10 bewies Joelina Stewing mit einem 7. Platz in der NRW- und einem 43. Platz in der Bundeswertung ihre Englischfertigkeiten.

Aber auch in den jüngeren Jahrgängen gibt es einige Englisch-Talente: Karim Fares aus der 7.2 erreichte landesweit den 8. Platz, Esila Danismaz aus der 6.6 kam auf den 26. Platz. In der Klasse 8.4 sind Asya Ince, die in NRW auf den 17. Platz kam, und Mustafa Kara, der 33. wurde. Abgerundet wird das gute Bild durch Kaan Ertas aus der 6.2, der landesweit auf Platz 89 kam.

Der Englisch-Wettbewerb, der seit 1999 ausgetragen wird, will Schülerinnen und Schülern einen Anreiz zu geben, ihre Englischkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. Beantwortet werden müssen Multiple-Choice-Fragen zu Grammatik, Wortschatz und Landeskunde.

Ausgetragen wird The Big Challenge übrigens nicht nur in Deutschland. Mit Frankreich, Italien, Polen, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Spanien und Österreich nehmen insgesamt neun Europäische Länder und über 600 000 Schülerinnen und Schüler teil. Maria Bellonch Orenes ist das ganz recht: „Damit passt der Wettbewerb hervorragend zu unserem Profil als Europaschule.“