Kunstkiosk an der Werse wird zur Kamera

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Der Kunstkiosk an der Werse wird ab Donnerstag, 18. Februar, zu einer riesigen Lochkamera, einer „Camera Obscura“. Die Umgestaltung ist Teil eines Fotoprojekts der Fritz-Winter-Gesamtschule.

Der Dortmunder Fotograf Hannes Woidich hat in den vergangenen Monaten an der Gesamtschule mit verschiedenen Klassen unterschiedlicher Jahrgänge in einer selbst errichteten Dunkelkammer gearbeitet. „Anfangs ging es darum zu erkunden, wie wohl das Innere einer Kamera funktioniert“, erklären die Kunstlehrkräfte Jutta Maier und Caspar Walbeck. Dabei seien die merkwürdigsten Vorstellungen entstanden, die jedoch durchaus Nähe zu einer tatsächlichen „Camera Obscura” beinhalteten.

In einer solchen Lochkamera trifft durch ein schmales Loch in einem Kasten (oder Raum) das Licht einer beleuchteten Szene auf die gegenüberliegende Rückwand – allerdings auf dem Kopf stehend und seitenverkehrt. Im Workshop mit dem renommierten Fotografen bastelten die Schüler einfache Lochkameras selbst und schufen sowohl Positiv- als auch Negativabzüge in dem eigens dafür eingerichteten Fotolabor. Gefördert wurden die Projekte übrigens durch das landesweite Programm „Kultur und Schule“ und die Stiftung Ravensburger Verlag.

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Die Fotografien werden am Donnerstag, 18. Februar, ab 15.00 Uhr im Kunstkiosk an der Werse zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung sind neben den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der unterschiedlichen Jahrgänge auch die Eltern der Kinder herzlich eingeladen. Hannes Woidich ist bei der Ausstellungseröffnung ebenfalls dabei und präsentiert auch den gemeinsam präparierten Kunstkiosk als riesige „Camera Obscura“. In der so entstandenen Lochkamera lassen sich Bilder von außen einfangen. Jutta Maier: „Man sollte sich dieses Phänomen nicht entgehen lassen und die Ausstellung am Kunstkiosk an der Werse besuchen.“