Language Academy und Gesamtschule fördern gemeinsam Sprachkompetenz

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Abi in der Tasche – und gleich noch IHK-geprüfter Fremdsprachenkorrespondent? Die Fritz-Winter-Gesamtschule hatte durch ihre Kooperation mit der „Language Academy“ Lippstadt schon eine Absolventin: Die damals 15-jährige Ahlener Schülerin Anna war nach dem Erfolg in ihrer Prüfung die jüngste Korrespondentin Deutschlands. Jetzt beginnt der dritte Lehrgang. Zahlreiche Schüler und Eltern hatten sich zuvor von Daniela Salm in der Bücherei an der August-Kirchner-Straße alles Wissenswerte zu dieser wichtigen Zusatzqualifikation angehört.

Schüler in den Klassen sieben bis elf gehen einmal wöchentlich nach dem regulären Unterricht für 90 Minuten in die Ausbildung. Ziel: Fremdsprachenkorrespondent Englisch. Wer das (nach durchschnittlich zweieinhalb Jahren) geschafft hat, schafft damit ein großes Plus für seine Schulhistorie. Die Sprachkenntnisse, zu 95 Prozent ist das Vokabular im Unterricht einsetzbar, steigern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt immens – und zwar auf dem globalen Arbeitsmarkt: Die Absolventen werden in Konversation (auch am Telefon) fit, erarbeiten Geschäftskorrespondenz, übersetzen Texte mit wirtschaftlichem Inhalt, lernen zu präsentieren und legen mündliche Prüfungen in Themenbereichen von Automobilindustrie über Transportwesen bis Versicherungen ab.

Auf die Fragen der Eltern gingen Daniela Salm und Europakoordinatorin Anke Gutsche ausführlich in ihren Antworten ein. Eine gab es zum besonderen Wert der Zusatzqualifikation: Der in der zertifizierten Europaschule Fritz-Winter-Gesamtschule mögliche Abschluss eines IHK-geprüften Fremdsprachenkorrespondenten ist deutschen Universitäten ein bedeutendes Plus wert. Sie vergeben additive Bonuspunkte. Das hebt den Abi-Durchschnitt.

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Anke Gutsche (l.) und Daniela Salm (Language Academy Lippstadt) informierten über die an der Gesamtschule mögliche IHK-Zusatzqualifikation. Viele Eltern und ihre Kinder waren zur Informationsveranstaltung gekommen.