Sport LK spielt beim größten Turnier

Zum inzwischen 37. Mal lud die Volleyball-Abteilung der Warendorfer SU zum mittlerweile traditionellen Oberst-Rathgeber-Pokal in die Sportschule der Bundeswehr ein.  Über 50 Mannschaften, bestehend aus reinen Hobbyspielerinnen und –spielern, spielten am dritten Februar-Wochenende auf acht Feldern sechs Turniersieger aus. Es ist das größte Hobbyturnier in Nordrhein-Westfalen, und auch zwei Mannschaften des Sport Leistungskurses des 12. Jahrgangs der Fritz-Winter-Gesamtschule nahmen daran teil.

Antonius Atak, Laurine Colbatzky, Noah Fitzon, Charlotte Gummich, Carina Klockenbusch, Leonie Küsterameling, Alina Leifeld, Kelly-Ann Lohmann, Carolin Schnafel, Julia Schüsseler, Moritz Schulte und Ersen Sen bildeten zwei Mannschaften und spielten bei der Mixed-Klasse im Hobbybereich mit. Auf insgesamt acht Feldern wurde den ganzen Tag über gepritscht, gebaggert und geschmettert.

„Die Teilnahme an diesem Hobby-Turnier ist der äußerst engagierten und motivierten Einstellung unserer Schülerinnen und Schüler zu verdanken, die auch außerhalb des Unterrichts sehr dankend Lernmöglichkeiten annehmen, um sich zu verbessern. Sie wollen diese Wettkämpfe mit anderen Hobbyspielern nutzen, um sich bestmöglich auf die Abiturprüfung vorzubereiten“, erläutert Sportlehrer Daniel Gödde die Idee für diese Verlegung des Sportunterrichts in die Sportschule nach Warendorf.

Zu Beginn spielten die Ahlener Schülerinnen und Schüler in einer Vorrunde gegen vier andere Mannschaften, bei der jeder gegen jeden antreten musste. Anfangs war das Spiel der Schülerinnen und Schüler noch zu sehr von Respekt und Nervosität geprägt, sodass in den einzelnen Sätzen noch zu große Leistungsschwankungen zu verzeichnen waren, was durchaus mögliche Spielgewinne noch vereiteln sollte. In der Hauptrunde hatten die Schülerinnen und Schüler dann aber ihr Nervenkostüm immer besser im Griff und so konnten endlich auch verdiente Erfolge gegen andere Mannschaften verbucht werden. Am Ende eines langen Volleyballtages standen respektable Plätze 17 und 19 zu Buche.

„Die Schülerinnen und Schüler haben wirklich tapfer und gut gegen die zum Teil jahrzehntelange Volleyballerfahrung der anderen Mannschaften mitgehalten. Aus Lehrersicht ist es einfach schön zu sehen, wie sie die Inhalte aus dem Unterricht beim Turnier umgesetzt haben!“, fasste Sportlehrer Daniel Gödde sehr zufrieden den langen Tag in Warendorf zusammen.