Lockdown gefährdet Sommerschule

Bildungsgerechtigkeit ist der Fritz-Winter-Gesamtschule ein hohes Gut. Deshalb hat die Schule in den vergangenen Tagen systematisch erfragt, bei welchen Schülerinnen und Schüler coronabedingte Lernlücken in den vergangenen Monaten entstanden sind, um in den Sommerferien für diese Schülergruppe ein Lernangebot unter der Überschrift Sommerschule auf den Weg zu bringen.

 Für die Sommerschule haben sich etwa 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 angemeldet. Gelernt werden soll in kleinen Gruppen mit etwa 8 Schülerinnen und Schülern, damit intensiv individuell gefördert werden kann. Genügend Lehrkräfte haben sich für dieses Angebot gemeldet.

„Mal wieder hat sich gezeigt, wie engagiert das Kollegium meiner Schule ist. Es haben sich mehr Lehrerinnen und Lehrer für dieses zusätzliche Angebot in den Sommerferien gemeldet als tatsächlich im Einsatz sein können,“ resümiert der Schulleiter Alois Brinkkötter.

Am Dienstagnachmittag haben die Lehrkräfte zusammengesessen und konzeptionell die Sommerschule vorbereitet. Da war die Stimmung noch gut, denn erst anschließend traf die Mitteilung ein, dass der Lockdown auch für Ahlen gelte.

Am kommenden Montag, dem ersten Tag in den Sommerferien, sollte das Angebot starten. Der aktuelle Lockdown verhindert das nun. Noch hofft die Fritz-Winter-Gesamtschule, dass der Lockdown nicht über den 30. Juni hinaus verlängert wird, denn dann könnte das Angebot mit zwei Tagen Verspätung doch noch realisiert werden.