Mit Shakespeare durch London

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Ultramoderne Hochhäuser, die wie riesige Scherben aussehen ‑ ehrwürdige Paläste, die von bärenfellbemützten Zinnsoldaten bewacht werden: Den Zusammenstoß von Historie und Moderne verkörpert London auf ganz eindrucksvolle Weise. Diese Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen erleben derzeit die Englisch-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 13 (Q2) der Fritz-Winter-Gesamtschule bei ihrer Kursfahrt in Britaniens Hauptstadt.

„Die Stimmung ist hervorragend. Das ist eine total nette Truppe“, meldet per WhatsApp direkt aus London Lehrerin Margret Engels-Ende. Gemeinsam mit Kollegin Rita Englisch schickt sie die 36 Schülerinnen und Schüler vornehmlich „abseits der üblichen Touristenrouten“ durch die Weltstadt. Eine – auch touristische – Berühmtheit steht allerdings auch für die Ahlener Reisegruppe im Mittelpunkt: William Shakespeare.

Nach dem Autor ist nicht nur das Hotel der Ahlener Reisegruppe benannt. Bei einem Workshop am Dienstag im „Globe Theatre“, einer Rekonstruktion des Theaters aus der Shakespeare-Zeit, ging es ganz lernzielorientiert um englische Literatur. Und beim anschließenden Shakespeare Walk tauchten die Schülerinnen und Schüler noch tiefer in die Welt des Autors von „Hamlet“, „Romeo und Julia“ oder „Ein Sommernachtstraum“.

Einen deutlichen Kontrast dazu bot am Tag davor die ultramoderne Finanzarchitektur der Docklands und der Canary Wharf. Im traditionsreichen Observatorium von Greenwich gab’s dagegen den 0. Längengrad zu sehen.

Zweiter Höhepunkt der London-Exkursion ist eine Fahrt in die Universitätsstadt Oxford als Zentrum alter britischer und moderner globaler Gelehrsamkeit. „Dort werden wir auch durch das Christ Church College geführt“, erzählt Englischlehrerin Margret Engels-Ende, die die Fahrt und das Programm organisiert hat.

Bereits am vergangenen Samstag haben sich die 36 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen auf den Weg nach London gemacht. Rechtzeitig um am Sonntag beim Notting Hill Carnival die überaus bunte Seite der Weltstadt an der Themse zu erleben.