Nachwuchs für die Blutspende

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Das eigene Vereinsheim ist zwar nur wenige Gehminuten entfernt, einmal im Jahr zieht es das Deutsche Rote Kreuz aber dennoch an die Fritz-Winter-Gesamtschule. Beim Blutspendetermin wird zum einen die bestehende Kooperation zwischen DRK und Schule mit Leben gefüllt, zum anderen aber auch die Bedeutung der Blutspende direkt an junge Menschen herangetragen.

Große Plakate und Info-Tafeln in der Schule informierten und wiesen den Weg zur Blutspende im Forum. Dort standen neben den Profis des DRK Blutspendedienstes aus Münster und den ehrenamtlichen DRK-Kräften aus Ahlen auch die Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes bereit.

Jeweils acht Schülerinnen und Schüler halfen in zwei Schichten bei der Erfassung der Blutspender mit dem Computer, der Kreislaufkontrolle oder der Begleitung der Spender zu den Untersuchungen oder zur anschließenden Stärkung in der Bio-Mensa der Gesamtschule, die extra für die Blutspende den Betrieb aufgenommen hatte.

„Der Blutspendetermin ist für den Schulsanitätsdienst fast schon Routine geworden. Die Schülerinnen und Schüler wissen, was sie an diesem Tag leisten müssen“, berichtet Lehrerin Birgit Beckmannshagen, die gemeinsam mit ihren Kollegen Stephan Lohölter und Felix Sommer den Sanitätsdienst betreut und organisiert.

Erstspender sind an der Fritz-Winter-Gesamtschule besonders willkommen und ein Hauptziel des DRK Blutspendedienstes. Denn wer das erste Mal die Scheu vor der Spende und der Nadel überwunden hat, der kommt vielleicht auch später zu anderen Terminen wieder.

In diesem Jahr kamen 48 Spender. Darunter waren immerhin 17 Erstspender. Im Vergleich zum Vorjahr mit 44 Spendern bedeutet dies eine kleine Steigerung und ein insgesamt sehr zufriedenstellendes Ergebnis.

Neben der Möglichkeit zur Blutspende bestand in der Gesamtschule auch das Angebot zu einer Typisierung für Knochenmarkspenden und des Eintrags in eine zentrale Spenderdatei. Die Knochenmarkspende kann bei einigen Krebserkrankungen lebensrettend sein.