Neue Einräder ergänzen Fuhrpark

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Vorzeitige Bescherung für das offene Angebot „Einrad und Jonglage“: Drei neue Einräder in verschiedenen Größen ergänzen jetzt den Fuhrpark der Fritz-Winter-Gesamtschule. Möglich wurde die Anschaffung mit Mitteln aus dem Topf „Gesunde Schule“ des Fördervereins der Schule.

Beate Retkowski betreut das offene Angebot montags und freitags in der Mittagspause und zählt regelmäßig an die 30 Jungen und Mädchen – vornehmlich aus den Klassen 5 und 6 – als regelmäßige Teilnehmer im Technik-Keller. „Insgesamt haben wir jetzt 25 Einräder zur Verfügung. Und die sind normalerweise alle weg“, meint Retkowski. „Die meisten Kinder lernen das Einrad-Fahren recht schnell“, berichtet die Lehrerin, die natürlich selbst auch Einrad fahren kann, ansonsten aber an der Gesamtschule die Fächer Spanisch und Französisch unterrichtet.

Unter den Neuanschaffungen ist auch ein Hochrad, und das verlangt von den Fahrerinnen und Fahrern schon sehr viel mehr Können. Beate Retkowski: „Wer Einrad fahren kann, kann noch lange nicht Hochrad fahren. Dessen Sitzfläche ist auf etwa zwei Metern Höhe.“ Helm und Schutzprotektoren für Knie und Ellbogen sind daher Pflicht. Zusätzliche Protektoren will Retkowski demnächst anschaffen, wenn die Anfänger dieses Jahres sich auf eines der drei Hochräder wagen.

Verletzungen gab es übrigens in der ganzen Zeit noch nicht, gleichwohl sind stets einige Krücken beim Einrad-Fahren im Einsatz. „Die habe ich einfach mal aus Spaß mitgebracht, aber die Kinder nutzen sie gern, etwa wenn sie Rückwärtsfahren üben wollen“, erzählt Retkowski.

Mit Jana Dipper aus der Klasse 6.2 und Karim Blanz aus der 8.5 kann Retkowski zudem auf Unterstützung aus der Schülerschaft beim offenen Angebot rechnen. „Gerade zu Beginn des Schuljahres, wenn viele Anfänger neu dazukommen, ist ihre Mitarbeit – etwa bei der Ausleihe der Räder – sehr hilfreich.“ Und so kann sich die Lehrerin mit Blick auf die Kinder auf ihre eigentliche Hauptaufgabe beim offenen Angebot konzentrieren: „Sattel hoch und runter schrauben, gucken und loben.“