Politik aus erster Hand

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Wie in Nordrhein-Westfalen Politik gemacht wird, das erfuhren jetzt 46 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs der Fritz-Winter-Gesamtschule aus erster Hand. Im Düsseldorfer Landtag trafen sie den Abgeordneten Henning Rehbaum (CDU).

„Die Idee zum Besuch des Landtags stammte dabei von den Schülerinnen und Schülern selbst“, erklärt Lehrer Florian Höfer, der mit seinem Kollegen Jakob Gorris die Idee in einem Projekt aufnahm und die jungen Menschen auch begleitete. Vor der Fahrt nach Düsseldorf bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler auf ihre Begegnung mit Henning Rehbaum vor, der den Wahlkreis Warendorf Süd vertritt und im Landtag unter anderem im Ausschuss für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr ist. Insbesondere interessierte im Vorfeld, wie ein typischer Arbeitstag eines Abgeordneten aussieht und wie dieser mit der Belastung im Alltag zurechtkommt.

„In der Diskussion wurde aber schnell deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler wesentlich kritischer zu Werke gingen: Nicht nur die Person des Abgeordneten stand im Vordergrund, sondern insbesondere die Probleme der Schülerinnen und Schüler, die ihnen alltäglich begegnen“, berichtet Florian Höfer. „Warum ist Busfahren so teuer und warum fahren die Busse immer zu so ungünstigen Zeiten?“ oder „Warum sind etliche Straßen in Ahlen immer noch in schlechtem Zustand?“ waren nur einige der Fragen, denen sich Henning Rehbaum stellen musste.

Am Tag danach ging es in der Schule zum Abschluss des Projekts weiter. Zum Thema „Wahlrecht mit 16 – auch auf Landesebene?“ diskutierten die Schülerinnen und Schüler nicht nur untereinander sehr hitzig, sondern auch in der Pause mit den Mitschülern des 12. und 13. Jahrgangs. Die Lehrer Florian Höfer und Jakob Gorris freut es: „Wir haben das Ziel des Projekts erreicht: Politik rückt etwas mehr in die alltägliche Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler.“