Radiomachen bei den Profis

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Hinter die Kulissen von Deutschlands größter Rundfunkanstalt blickte jetzt die Klasse 8.2. der Fritz-Winter-Gesamtschule. Bei ihrem Besuch beim Westdeutschen Rundfunk in Köln konnten die Schülerinnen und Schüler aber nicht nur sehen, wie Radio gemacht wird, sie durften in einem Studio sogar selbst eine Radiosendung planen und aufzeichnen.

Der Besuch in Köln war Teil der Projektwoche „Lebensplanung und Berufsorientierung“ in allen 8. Klassen der Gesamtschule. Beim WDR erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassenlehrerinnen Ronja van Keßel und Kristin Blome einen Einblick in verschiedene Medienberufe und Ausbildungsmöglichkeiten.

Zum Auftakt besichtigten die Ahlener Gesamtschüler den Sendekomplex von 1Live, dem jungen Radiosender des WDR und konnten hautnah erfahren wie die Profis im Radio arbeiten. Anschließend ging’s in ein Studio bei WDR 2, das ausschließlich für die Arbeit mit Schülergruppen eingerichtet wurde.

Dort erfuhren die Achtklässler wie eine Radiosendung aufgebaut ist und geplant wird und konnten das Gelernte gleich in die Tat umsetzen. Aufgeteilt in Gruppen übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Rollen von Moderatoren, Planern, Technikern oder Musikredakteuren. „Nach nur 15 Minuten Vorbereitung mussten die einzelnen Gruppen Themen benennen und diese in einer Konferenz den Planern mitteilen“, erklärt Lehrerin Ronja van Keßel.

Unterstützt von WDR-Coaches feilten sie anschließend an eigenständigen Beiträgen, wählten Musikstücke aus, bereiteten eine Schalte zum Korrespondenten vor und bedienten die Studiotechnik. Ronja van Keßel: „Am Ende haben wir die komplette Sendung auf einem USB-Stick erhalten.“ Klar, dass einige aus der 8.2 nun ein etwas klareres Bild von ihrer Zukunft haben. Wie zum Beispiel Jonas Laabs. Sein Berufswunsch nach über drei Stunden im WDR-Schülerstudio: „Ich möchte später einmal Tontechniker werden“.