Rekordjahrgang mit 102 „Abimeistern“

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Ein Rekordjahrgang hat die Fritz-Winter-Gesamtschule verlassen: 102 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten bei der Entlassfeier im Forum der Schule ihre Reifezeugnisse. Noch nie in der bald 30-jährigen Geschichte der Gesamtschule gab es so viele Abiturienten. Immerhin 16 schafften von ihnen schafften zudem bei der Abinote eine Eins vor dem Komma.

Oberstufenleiterin Claudia Wilmer würdigte in ihrer Rede „Zusammenhalt, Wertschätzung und Toleranz“ als Merkmal des diesjährigen Abiturjahrganges. Rita Pöppinghaus-Voss überbrachte als stellvertretende Bürgermeisterin die Grüße der Stadt Ahlen und warb dafür, dass die berufliche Zukunft einiger Abiturienten in Ahlen liegen solle. Die Stadt sei auf deren Potenziale dringend angewiesen.

Die Beratungslehrer Rita Englisch und Selahattin Murt näherten sich dem Motto des Abijahrgangs sprachphilosophisch und suchten den „Abimeister“ im Duden. Dort fanden sie den Begriff zwar nicht, warteten dafür aber mit einer buddhistischen Weisheit auf: „Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man sich in einer anderen zum Schüler machen.“

Für die Eltern rückte Silke Klose die Bedeutung des Abiturs als Abschied und Neubeginn in den Mittelpunkt ihrer Rede. Für jeden der Abiturientinnen und Abiturienten hatte sie das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse als Lesezeichen anfertigen lassen.

Mit dem Bau eines Hauses verglichen Anne Feldmann und Turhan Mizrak die gemeinsam durchlebte Schulzeit. In ihrer Rede richteten die Schülervertreter ihren Blick auf die Zeit nach der Schule. „Wir müssen jetzt lernen, auf eigenen Beinen zu stehen, denn es liegt an uns, wie unser Haus aussehen wird.“

Umrahmt wurden die Reden von Beiträgen der „Dance Company“, Maurice Lillmanntöns und Lotta Makel am Klavier sowie der Band des Jahrgangs 12 mit Jaimoe Matheja, Timo Schüssler und Markus Illiadis.

Mit der Ausgabe der Abitur- und Fachabiturzeugnisse fanden die Feiern zur Reifeprüfung aber noch nicht ihr Ende. Am nächsten Tag ging es mit dem Abiball in der Stadthalle weiter. Auch hier zeigten sich die Abiturienten als Rekordjahrgang und stellten ein fast vierstündiges Programm auf die Bühne.