Schüler pritschen und baggern bei einem Hobbyturnier

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Der Sport Leistungskurs aus dem 13. Jahrgang der Fritz-Winter-Gesamtschule aus Ahlen hat an einem Volleyballturnier in Hagen teilgenommen. Insgesamt spielten 12 Hobbymannschaften mit langjähriger Volleyballerfahrung bei dem traditionellen Turnier mit.

Ein Profil des Leistungskurses Sport bildet die Rückschlagsportart Volleyball und als Vorbereitung auf die Abiturprüfung im kommenden Jahr im Mai war diese außerschulische Veranstaltung von Sportlehrer Daniel Gödde gedacht und dann auch in die Wege geleitet worden.

Für die Gesamtschule aus Ahlen spielten Phyllis Pinnschmidt, Celine Forster, Vivien Forster, Jeanette Lück, Nico Bauch, Sebastian Crabus, Julian Beil, Ozan Cumcu, Tristan Settele, Morice Kelm, Timo Beitelhoff, Magnus Johannwiemann, Alexander Bruland und Tolga Karakus. Verstärkung erhielten sie von Merit Kirsten, Alina Göbel und Laura Schlieper aus dem 12. Jahrgang. Die Schülerinnen und Schüler spielen seit etwas mehr als einem Jahr regelmäßig Volleyball im Sportunterricht und machen stetig große Fortschritte. In der letzten Phase auf dem Weg zum Abitur fehlen nun noch der taktische Feinschliff und die Wettkampfpraxis.

„Die Teilnahme an diesem Hobbyturnier ist der engagierten und motivierten Einstellung unserer Schülerinnen und Schüler zu verdanken, die auch außerhalb des Unterrichts sehr dankend Lernmöglichkeiten annehmen. Sie wollen diese Wettkämpfe mit anderen Hobbyspielern nutzen, um sich bestmöglich auf die Volleyball-Abiturprüfung vorzubereiten“, fasst Sportlehrer Daniel Gödde die Idee für diese Verlegung des Sportunterrichts in die Sporthalle nach Hagen zusammen.

Insgesamt spielten 12 Mannschaften aus Hagen und der Umgebung bei dem Turnier mit. Alle anderen Spieler waren deutlich älter als die Volleyballnovizen aus Ahlen und hatten somit natürlich auch die weitaus größeren Volleyballerfahrungen gesammelt. Dies schlug sich zunächst in einem leicht nervösen Start im ersten Spiel der Schülerinnen und Schüler nieder. Danach konnten sie sich jedoch von Satz zu Satz im Turnierverlauf steigern. Am Ende eines langen Volleyballtages gab es viele knappe Entscheidungen und die Schülerinnen und Schüler konnten mehrere Sätze für sich entscheiden.

Für den Sportlehrer Daniel Gödde war es an diesem Tag toll mit anzusehen, wie sich seine Schützlinge im Laufe des zurückliegenden Schuljahres, aber auch am Turniertag, entwickelt haben. So setzten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel das 4:2-Läufersystem und den 3er-Annahmeriegel um, welche Schwerpunkte der letzten Unterrichtseinheiten waren.

Die beste Anerkennung für die gezeigten Leistungen gab es dann auch von den gegnerischen Mannschaften: „Es ist total klasse, dass die Schülerinnen und Schüler sich trauen, schon so früh bei Turnieren mitspielen. Sie haben richtig gut gespielt und es hat Freude gemacht, gegen sie zu spielen“, waren die oft gehörten Glückwünsche nach Spielende.