Schule und Wirtschaft – auf dem Weg zur vollen Potentialentfaltung

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Die Fritz-Winter-Gesamtschule hatte zusammen mit Gerlinde Lamberty vom gleichnamigen Institut zu einem Symposium in die Fritz-Winter-Gesamtschule eingeladen. Prominentester Gast war der Unternehmer Bodo Janssen, Chef der Upstalsboom Hotel und Freizeit GmbH, der aktuell in den Medien mehr als präsent ist.

„Für die Fritz-Winter-Gesamtschule ist dieser Gast, der sich bereit erklärt hat, ohne jede Gage zu kommen, eine hohe Anerkennung unserer Arbeit“, so der Schulleiter Alois Brinkkötter, der das Thema des Symposiums als wichtigen Schritt in der seit Jahren kontinuierlichen Entwicklung am Selbstverständnis der Ahlener Gesamtschule sieht.

Bodo Janssen stellte uns seine Philosophie am Sonntagmorgen mit einem preisgekrönten Film und einer sehr persönlichen Darstellung seines Lebensweges vor. Im Zentrum seines Lebens steht heute der Weg zu sich selbst, zu dem, was ihm wirklich wichtig ist. Und das ist der Ausgangspunkt seines auch beruflich ausgesprochen erfolgreichen Weges. Was das für andere Unternehmen und auch für Schule bedeuten kann stand in der anschließenden Diskussion am Sonntagmorgen im Mittelpunkt.

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Am Samstag hatten Magret Rasfeld und Alois Brinkkötter ihre Schulkonzepte unter dem Oberbegriff „Schule im Aufbruch“ vorgestellt und dabei verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass Schule ein Ort ist, an dem Schülerinnen und Schüler ihre Talente entdecken und ihre Potenziale entfalten können. Es sei an der Zeit ist, unsere Schulen grundlegend umzudenken. Eine globalisierte Welt, ihre hohe Veränderungsdynamik, die steigende Informationsflut und vieles mehr machten ein neues, zeitgemäßes Verständnis von Lernen und Bildung erforderlich. Gemeinschaftsschulen, Gesamtschulen und Sekundarschulen seien die richtige Antwort auf die großen Herausforderungen der Zeit.

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Lars Vollmer und Mark Poppenberg, Gründer von intrinsfy.me!, unterstützten in ihrem Beitrag diese Sichtweise von Schule, indem sie die Bedeutung der Rahmenbedingungen für gute Arbeit eindrucksvoll präsentierten. „Nur aus Selbstbestimmung kann Engagement wachsen“, so Lars Vollmer, der die Lösung der heutigen Komplexität im neuen Denken jenseits von Patentlösungen und hierarchischen Strukturen sieht.

„Aus dem Symposium erhoffe ich mir weitere Impulse für Vernetzungen, damit das neue Denken immer mehr Lehrerinnen und Lehrern ansteckt und bei Schülerinnen und Schüler zur vollen Potentialentfaltung führt“, so Alois Brinkkötter. Die Fritz-Winter-Gesamtschule versteht er als einen Motor dieser weiteren Entwicklung.