Spannende Diskussionen bei der SV-Fahrt

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Ein dichtgedrängtes Programm absolvierten 45 Klassensprecher und ihre Vertreter im Schullandheim in Winterberg. Bei der SV-Fahrt der Fritz-Winter-Gesamtschule standen neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch komplizierte Themen wie zum Beispiel die „Flüchtlingskrise“ auf der Tagesordnung.

Die Schülervertretung der Gesamtschule lud bereits zum dritten Mal alle Klassensprecherinnen und –sprecher zur zweitägigen Klausur nach Winterberg in das städtische Schullandheim ein. Auch die gymnasiale Oberstufe war mit zwölf Schülerinnen und Schülern stark vertreten.

Am ersten Tag der SV-Fahrt ging es hauptsächlich darum, sich bei verschiedenen Teambuilding-Spielen besser kennenzulernen. Außerdem stellten die Mitglieder der SV sich und ihre Arbeit vor. „Ziel war aber auch, Anliegen aus den verschiedenen Klassen zu sammeln um daraus mögliche Ziele für die folgende SV-Arbeit abzuleiten“, erklärt Benjamin Schönweitz, der gemeinsam mit Felix Sommer und Kathrin Kattler als SV-Vertrauenslehrkraft die Fahrt begleitete.

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In verschiedenen Workshops arbeiteten die Klassenvertreterinnen und –vertreter dann am zweiten Tag. Neben der „Flüchtlingskrise“, die auch bei den Schülerinnen und Schülern derzeit manche Fragen aufwirft, ging es um Mobbing und wie man ihm begegnet. Immer wieder ein Thema ist auch die Handynutzung in der Schule bzw. die Einschränkung derselben.

„Wir haben spannende Diskussionen in den Workshops geführt und gemeinsam viele gute Ideen entwickelt, wie wir im nächsten Jahr als SV weiterarbeiten möchten. Wir haben uns auch überlegt, wie wir einen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge in Ahlen leisten können. Jetzt können wir uns an die Arbeit machen”, berichtet Schülersprecher Alexander Bruland.

Auch SV-Lehrer Felix Sommer zieht eine positive Bilanz: „Es ist immer wieder beeindruckend, welch positive und produktive Atmosphäre auf der SV-Fahrt entsteht, obwohl sich die Schülerinnen und Schüler vorher nicht kennen und der Altersunterschied enorm ist.”