Stammzellen ganz europäisch

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Der UniStem Day ist ein europaweiter Stammzelltag. In den vergangenen Jahren nahmen in Großbritannien, Spanien, Italien und anderen Ländern jährlich ca. 20 000 Schülerinnen und Schüler teil. Deutschland beteiligt sich 2016 erstmalig – und damit auch die Fritz-Winter-Gesamtschule.

Einen Tag lang erhielten Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses im 12. Jahrgang Einblick in das weite Spektrum der Stammzellforschung. Mit dabei waren auch einige Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, die sich zuvor in einem schulinternen Projekt intensiv mit Stammzellen beschäftigt hatten.

„60 Städte in Europa, 25 000 Schülerinnen sowie Schüler – und wir sind dabei“, bemerkte ein Schüler begeistert, als er am Freitagmorgen, 11. März, das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster betrat.

Am Vormittag gab es Vorträge zu den Themenbereichen „Stammzellen: was sie können und was sie dürfen“ und „Stammzellforschung: was bringt die Zukunft?“.

Stammzellen gelten als große Hoffnungsträger bei der Bekämpfung zahlreicher Krankheiten wie beispielsweise Parkinson und Amyotrophe Lateralsklerose (eine Erkrankung des Nervensystems). Münsteraner Max-Planck Forscher entschlüsselten Ursachen des Plötzlichen Herztods. Induzierte pluripotente Stammzellen treiben die Medikamenten-forschung voran.

Am Nachmittag besichtigten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Laborräume.

Höhepunkt war das selbstständige Arbeiten mit – wie einem skeptischen Schüler versichert wurde – echten Stammzellen. Unter Anleitung einer Medizinisch-Technischen Assistentin sowie einer Wissenschaftlerin reinigten und splitteten die Schülerinnen und Schüler Stammzellkulturen. „Schade, dass die Zeit im Labor so schnell verging“, meinte eine Schülerin und traf damit wohl ins Zentrum dessen, was alle dachten.

 

Weitere Informationen zur Teilnahme der Fritz-Winter-Gesamtschule am UniStem-Day 2016 gibt es hier:

http://www.mpi-muenster.mpg.de/212111/20160311-unistemday2016