Start hat gut geklappt – Maskenpflicht ab Montag

Die Vorbereitungen für den Neustart am gestrigen Donnerstag waren an der Fritz-Winter-Gesamtschule mehr als anspruchsvoll. Immerhin starteten 176 Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 10 und am gleichen Tag auch die Jahrgangsstufe 13, die in diesem Jahr 120 angehende Abiturientinnen und Abiturienten umfasst.

Der Unterricht in der Jahrgangsstufe 10 konzentriert sich in den ersten Tagen auf die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik. Das sind die Fächer in denen die Abschlussprüfungen stattfinden werden. Unterrichtet wird in der Fritz-Winter-Gesamtschule in diesen Fächern auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus. Das musste nun alles bei der Bildung kleinerer Lerngruppen berücksichtigt werden. Es wurde also eine komplette neue Unterrichtsverteilung und damit verbunden ein neuer Stundenplan erstellt. Die zuständige Abteilungsleiterin für die Jahrgangsstufen 9 und 10, Ines Reicke, hat das mit umfangreichem Arbeitseinsatz und großer Souveränität gemeistert.

Auch die Lernangebote für die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten mussten zeitgleich auf den Weg gebracht werden. Dafür zuständig ist die Abteilungsleiterin für die gymnasiale Oberstufe, Claudia Wilmer. Als erfahrene Kollegin hat auch sie das souverän gemeistert.

Die Neuorganisation vieler Abläufe in der Schule ist in einem sechsseitigen Papier verschriftlicht worden. Dabei steht die Gesunderhaltung aller am Schulleben Beteiligten an erster Stelle.

Im ganzen Schulgebäude gibt es seit Donnerstag eine vorgeschriebene Wegeführung im Sinne von „Einbahnstraßen“. Einige Außentüren sind nur noch Eingänge, andere sind nur noch Ausgänge.

Das Händewaschen und Abstand halten sind zentrale Verhaltensweisen für alle. In allen Klassenräumen sind im Durchschnitt nur 10 Schülerinnen und Schüler. Sie wechseln nach drei Unterrichtsstunden den Raum, weil sich die Zusammensetzung in jedem Fach ändert und beziehen dann einen in den ersten drei Stunden nicht benutzen Raum.

Mit der Entscheidung der NRW-Landesregierung eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen vorzuschreiben, hat der Schulleiter Alois Brinkkötter entschieden, dass auch in der Fritz-Winter-Gesamtschule ab Montag der kommenden Woche eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist. „Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer, die sich gleichzeitig im Schulgebäude befinden, kann ab heute in Spitzenzeiten 380 Personen umfassen. Besonders dann, wenn Bewegung in der Schule ist, kann ich das nur verantworten, wenn Maskenpflicht besteht.“ Begründet der Schulleiter diese Maßnahme.

Für den Donnerstag und Freitag hat der Schulleiter die Empfehlung ausgesprochen, schon jetzt mit Maske zur Schule zu kommen, was auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler beherzigten.

Die Fritz-Winter-Gesamtschule dürfte im Kreis Warendorf die einzige weiterführende allgemeinbildende Schule sein, die so viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig beschulen muss. Glücklicherweise gehören in der Fritz-Winter-Gesamtschule nur etwa 30 Prozent der Lehrerschaft zu den Risikogruppen, sodass der Präsenzunterricht und die Lernangebote gut abgedeckt werden können.

„Insgesamt bin ich froh, dass die Lehrerschaft mit großer Bereitschaft auf die neuen Herausforderungen reagiert. Alle sind gewillt, es bestmöglich zu schaffen. Das erleichtert die Arbeit gewaltig.“ betont Alois Brinkkötter.