Tierschutz vor Ort erleben

FWGTierschutz

Unterricht mit vier Pfoten erlebte jetzt die Tierschutz-AG der Fritz-Winter-Gesamtschule. Bei einem Besuch des Ahlener Mammut-Tierheimes informierten sich die Jungen und Mädchen über die Arbeit der Tierschützer und den Arbeitsablauf in einem Tierheim. Mit Hund „Mogli“ konnten die Besucher dann gleich das Erlernte praktisch in die Tat umsetzen.

„Im Tierschutzunterricht haben die Schülerinnen und Schüler vor allem die jährlichen Vermittlungszahlen von Hunden, Katzen und Kaninchen beeindruckt“, erzählt Lehrerin Stephanie Rosentreter, die auch ausgebildete Tierschutzlehrerin ist.

Bei einem Rundgang über das Tierheimgelände besichtigten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Räumlichkeiten und informierten sich über die Abläufe im Tierheim sowie den derzeitigen Tierbestand. „Angesichts mancher Tierschicksale im Heim haben wir natürlich auch darüber gesprochen, dass eine Tieranschaffung gut überlegt sein sollte“, berichtet Stephanie Rosentreter. Sie ist überzeugt: „Durch die Tierschutzarbeit in der Schule können den Kindern auch soziale Kompetenzen vermittelt werden. Denn der respektvolle Umgang mit Tieren wirkt sich auch auf die Fähigkeit aus, zwischenmenschliche Beziehungen positiv zu gestalten.“

Ausgiebig üben konnten die Kinder der Tierschutz-AG diesen respektvollen Umgang zunächst im Katzenhaus. Dort gab es für die Katzen zusätzliche Streicheleinheiten. Mit Hündin Mogli ging’s anschließend auf einen kleinen Spaziergang.

Dass die Schülerinnen und Schüler für den Besuch im Tierheim sogar am unterrichtsfreien Samstag anrückten, freute Christiane Schäfer, Vorsitzende des Ahlener Tierschutzvereins, ganz besonders. Sie möchte die bereits bestehenden Kontakte zwischen Tierschutzverein und Gesamtschule weiter ausbauen: „Wenn die Kinder wissen worauf sie achten müssen, werden sie kritisch hinsehen und werden als Tierschutz-Multiplikatoren zu ihren Eltern und Freunden gehen.“