Tritt auf die Bremse für mehr Sicherheit

FWGADAC2015

Vollbremsungen im Dienst der Sicherheit erlebten jetzt die Fünftklässler der Fritz-Winter-Gesamtschule. Mit dem Programm „Achtung Auto“ des ADAC sollen die Kinder Unfallgefahren besser erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig reagieren.

„Die meisten Kinder unterschätzen, wie lang der Anhalteweg eines Autos ist“, erklärte ADAC-Moderator Ralf Helmer und hatte auf dem Parkplatz von Rot-Weiß Ahlen gegenüber der Schule mit Kreide ein Meterraster für seine Vorzeige-Vollbremsungen aus 30 und 50 Stundenkilometern aufgezeichnet.

Neben der Aufklärung über die Größe der Gefahrenzone vor dem Auto erhellte Helmer aber auch den Wissensstand der fünften Klassen der Gesamtschule über die Risiken im Auto. Er nahm jeweils drei Kinder in seinem Opel Corsa mit auf eine Vollbremsung aus 30 km/h. „Die Kinder merken bei den dabei auftretenden Kräften unmittelbar, wie wichtig das richtige Anschnallen oder ein Kindersitz sind.“ Und natürlich wirbt der ADAC-Moderator für Anschnallpflicht und Kindersitz im Auto. „Bis 1,50 m Körpergröße oder 12 Jahre ist der Kindersitz Pflicht.“

Die Aktion „Achtung Auto“ des ADAC wird vom Reifenhersteller Michelin und der Opel AG unterstützt. Bundesweit nehmen pro Jahr rund 180 000 Schüler an dem Programm teil.

An die Fritz-Winter-Gesamtschule hat Verkehrsbeauftragter Mohan Esapathi „Achtung Auto“ bereits zum zweiten Mal eingeladen. „Dieses Projekt für unsere fünften Klassen ist ein Baustein in der Verkehrserziehung an unserer Schule“, erklärt Esapathi. Zudem sorgen nach Schulschluss Verkehrshelfer für die sichere Überquerung der August-Kirchner-Straße und über die Notwendigkeit eines Fahrradhelmes informiere die Polizei regelmäßig die Sechstklässler. Auch eine alte Verkehrssicherheitsmaßnahme der Gesamtschule hat Esapathi wiederbelebt: „An unserer Schule gibt es wieder eine Fahrradprüfung.“