„Wir wünschen euch alles Gute!“

Zurzeit ist vieles anders. Und so endete das Referendariat für 5 angehende Lehrerinnen und Lehrer an der Fritz-Winter-Gesamtschule ungewöhnlich mit dem gebotenen Abstand per Internet.

Seit November 2018 waren die fünf Referendarinnen und Referendare an der Fritz-Winter-Gesamtschule im Ausbildungsunterricht und auch im eigenverantwortlichen Unterrichtsbereich tätig. Nach nun 18 Monaten ging diese Zeit zu Ende. Normalerweise ist der Abschied sehr persönlich geprägt. Es gibt den Dank der Schulleitung und viele Wünsche für das weitere Berufsleben.

Dank und Wünsche gab es in diesem Jahr auch, aber mit der gebotenen Distanz und per Internet; denn zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer der Fritz-Winter-Gesamtschule gehören zum Personenkreis der Risikogruppe.

„Gerade diese jungen Lehrerinnen und Lehrer waren uns bei der Wiederaufnahme des Unterrichts in den vergangenen eineinhalb Wochen eine große Hilfe,“ so der Schulleiter Alois Brinkkötter, der es sehr bedauert, dass das Land NRW den Referendarinnen und Referendaren dieses Durchgangs nicht durchgängig einen Anschlussvertrag gegeben hat. Während viele Lehrerinnen und Lehrer, die zu den Risikogruppen gehören, in den kommenden Wochen fehlen, werden zahlreiche der neu Ausgebildeten mit hervorragenden Examina in die Arbeitslosigkeit verabschiedet.

Die Fritz-Winter-Gesamtschule selbst konnte nur zwei von ihnen eine Ersatzeinstellung anbieten. Für die nächsten Stellenausschreibungen mit Einstellungsdatum im August hat Alois Brinkkötter aber zwei weitere von ihnen ins Auge gefasst.