Wirtschaftsenglisch in der „Language Academy“

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Schülerinnen und Schüler, die vom Unterricht in Englisch nicht genug bekommen, finden an der Fritz-Winter-Gesamtschule ein zusätzliches Angebot. In zwei bis drei Jahren können sie, parallel zur normalen Schullaufbahn, eine Ausbildung zum Englisch-Fremdsprachenkorrespondenten mit Zertifikat der Industrie- und Handelskammer (IHK) absolvieren.

Möglich macht die Ausbildung eine Kooperation der Fritz-Winter-Gesamtschule mit der „Language Academy“ aus Lippstadt. Nach dem Auftakt im vergangenen Schuljahr gibt es in diesem Jahr zwei Lerngruppen. Geleitet werden sie von den Fremdsprachenkorrespondenten Katharina Rebbe und Luc Hermes. Ihr Schwerpunkt liegt auf Wirtschaftsenglisch.

Seit Sommer ist die Achtklässlerin Elea-Marie Brinkmann bei der „Language Academy“ dabei. Nach einem Probemonat war für die 13-jährige klar, dass sie sich auf den Weg zum Ziel Fremdsprachenkorrespondentin machen will: „Das Unterrichtsklima ist richtig locker. Wir lernen nicht nur Büroenglisch, sondern einfach alles, was man fürs Business braucht.“

Und tatsächlich stehen im Ausbildungsprogramm neben der Übersetzung von Wirtschaftstexten aus dem oder ins Englische das Schreiben von Geschäftsbriefen sowie das Verfassen von Kurznachrichten. Ganz praxisnah sind das Thema „Telephone Calling“ oder Konversation zu Wirtschaftsthemen wie Aktien, Banken und Transport. „Wir reden aber auch über den Unterschied zwischen einer Bankkarte und einer Kreditkarte“, berichtet Elea-Marie.

Eine Besonderheit in diesem Schuljahr ist die Teilnahme einer Auszubildenden von Mercedes Ostendorf, die im Auslandsgeschäft tätig ist und so weitere Sprachkompetenzen erwirbt. Das Autohaus unterstützt die Fritz-Winter-Gesamtschule bei verschiedenen Projekten und nun konnte sich die Schule mit diesem Angebot ein wenig revanchieren.

Schulleiter Alois Brinkkötter sieht in dem Kurs der „Language Academy“ zudem einen Baustein in der Profilierung der Gesamtschule als Europaschule; ergänzend zum bilingualen Angebot und dem Einsatz eines Muttersprachlers im Fach Englisch. „Ansonsten ist diese Ausbildung für etliche Teilnehmer eine hervorragende Möglichkeit, sich auf das geplante Auslandsjahr in der Jahrgangsstufe 11 vorzubereiten.“

Ganz so weit reichen die Planungen der Achtklässlerin Elea-Marie noch nicht. Sie sieht bei der „Language Academy“ derzeit vor allem die Vorteile für den normalen Englisch-Unterricht: „In der letzten Stunde hat sich meine Englisch-Lehrerin gewundert, welche Vokabeln und Redewendungen ich wusste.“