Zahl der Erstspender gestiegen

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Reichlich Blut floss jetzt wieder an der Fritz-Winter-Gesamtschule. Jede Menge Arbeit also für die Schulsanitäter, die das Deutsche Rote Kreuz beim Blutspendetermin im Forum der Schule kräftig unterstützten. Besonders erfreulich: Im Vergleich zum Blutspendetermin im Vorjahr floss deutlich mehr Blut.

„Insgesamt kamen 72 Spender, davon 21 Erstspender. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen“, freuten sich Birgit Beckmannshagen und Stephan Lohölter, die den Schulsanitätsdienst der Fritz-Winter-Gesamtschule als Lehrkräfte begleiten und organisieren.

Jeweils acht Schülerinnen und Schüler unterstützten in zwei Schichten die ehrenamtlichen Helfer des DRK-Ortsverbandes und die Profis vom DRK-Blutspendedienst Münster. Dazu gehörte etwa die Erfassung der Blutspender mit dem Computer, die Kreislaufkontrolle oder die Begleitung der Spender zu den Untersuchungen oder zur anschließenden Stärkung in der Bio-Mensa der Gesamtschule, die extra für die Blutspende den Betrieb aufgenommen hatte.

Seit 2009 gibt es den Bluspendetermin an der Fritz-Winter-Gesamtschule. Mit aus der Taufe gehoben hat ihn seinerzeit der mittlerweile pensionierte Lehrer Reinhard Künnemann. Zum einen sollten mit den Schülern der gymnasialen Oberstufe neue Spender gewonnen werden, zum anderen passte die Zusammenarbeit mit dem DRK auch gut in das Konzept des kurz zuvor gegründeten Schulsanitätsdienstes.

Sechs Jahre später können diese Ziele als erreicht gelten. „Die recht hohe Zahl der Erstspender zeigt, dass wir die Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisieren können“, erzählt Birgit Beckmannshagen. Zum FWG-Blutspendetermin kämen zudem immer mehr „Stammspender“ – unter anderem auch aus der Lehrer- und Elternschaft.

Neben der Möglichkeit zur Blutspende bestand in der Gesamtschule auch das Angebot zu einer Typisierung für Knochenmarkspenden und der Eintragung in eine zentrale Spenderdatei. Die Knochenmarkspende kann bei einigen Krebserkrankungen lebensrettend sein. „Auch die Typisierung wurde gut angenommen“, freuten sich Birgit Beckmannshagen und Stephan Lohölter.