Zukunft braucht Erinnerung

erinnerung_achter_mai_2018_pkDer Auftakt der diesjährigen Gedenkveranstaltung zum 8. Mai fand am Gräberfeld der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter auf dem Ostfriedhof statt. Anschließend wurden  ausgewählte Erinnerungsorten in Ahlen in den Blick genommen.

Dafür konnten Zeitzeugen, Experten, aber auch engagierte Schülerinnen und Schüler gewonnen werden, die an den gewählten Orten den Tag mit ihren Beiträgen bereicherten:

  • ehemalige Bodelschwinghschule/Flüchtlingsunterkunft
  • Garten der Erinnerung – Fritz-Winter-Gesamtschule
  • Glückauf-Heim – Erna Ballhorn (Zeitzeugin)
  • Städt. Sekundarschule – Herr Oettinghaus (Zeitzeuge)
  • Städtisches Gymnasium – Mahnmal am Bruno-Wagler-Weg,
  • St. Michael Gymnasium – Dr. Paul Rosenbaum, Mahnmal(Klosterstraße/Stolpersteine)

Der gemeinsame Abschluss fand in der Familienbildungsstätte statt. Dort wurde die Ausstellung „EXLIBRIS“ vom Bildungsreferenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Daniel Gollmann eröffnet.

Diese beschäftigt sich mit Spuren des Wissens und der Erinnerung in den Büchern der Historikerin und Shoah-Überlebenden Prof. Dr. Gertrude Schneider. Es ist eine Ausstellung, die in einem Regalformat multimediale Zugriffe für Schülerinnen und Schüler erlaubt.

Die Ausstellung wird den Schulen für drei Wochen in der Familienbildungsstätte zur Verfügung stehen. Diese wird gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie Ahlen „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“