Zweitbeste Lehrer-Volleyballmannschaft in Nordrhein-Westfalen

Die Lehrerinnen und Lehrer der Fritz-Winter-Gesamtschule haben die Finalrunde vom Lehrerturnier des Westdeutschen Volleyball-Verbandes in Herdecke mit der Silbermedaille beendet. Im Finale unterlag man äußerst knapp gegen Duisburg.

Die Mannschaft der Fritz-Winter-Gesamtschule besteht im Kern aus der Lehrerin Heike Epping und den Lehrern Daniel Gödde, Mathias Kirchhoff und David Schinowski, die allesamt schon seit vielen Jahren an der Gesamtschule tätig sind. Hinzu kommen Adina Bitter, die 2010 ihr Abitur an Gesamtschule abgelegt hat, Dominica Kirchhoff, Jennifer Beel und Marian Brost, die an anderen Schulen tätig sind. Seit 2015 spielen sie als Mannschaft zusammen Volleyball und das äußerst erfolgreich. Bei vier Teilnahmen stand die Mannschaft jedes Mal auf dem Podium und im letzten Jahr krönte man sich zur besten Lehrer-Volleyballmannschaft in Nordrhein-Westfalen. In diesem Jahr wollten also alle anderen Schulen besonders gerne die Ahlener Mannschaft besiegen.

Die besten zehn Lehrermannschaften, die sich über regional zusammengefasste Vorrundengruppen gegen insgesamt 36 Mannschaften durchsetzen konnten, spielten am 29.06.2019 den Titel „Beste Lehrer-Volleyballmannschaft NRW“ in Herdecke aus. Mit dabei waren Schulen aus dem gesamten Bundesland, wie zum Beispiel aus Duisburg, Hamm, Remscheid und Köln.

In der Dreifachhalle in Herdecke spielten die zehn Finalisten zunächst in drei Vorrundengruppen „Jeder gegen Jeden“. Es wurden immer zwei Sätze bis 25 Punkte gespielt. Die Ahlener Lehrermannschaft konnte beide Begegnungen nach anfänglichen Start- und Kommunikationsschwierigkeiten noch sicher gewinnen und spielte in der nächsten Runde als Gruppenerster gegen Remscheid um den Einzug in die Finalrunde. Auch in diesem Spiel zeigte die Ahlener Mannschaft von Anfang an ihre volleyballerische Klasse und konnte einen ungefährdeten Sieg einfahren. Eine Medaille war also erneut gewonnen, nun ging es in zwei weiteren Spielen um die Farbe der Medaille.

Im ersten Finalspiel traf man auf Köln. Man kannte sich gut, da man in den letzten Jahren schon des Öfteren gegeneinander antrat. Der Modus wurde nun etwas modifiziert, sodass man zwei Sätze gewinnen musste, um als Sieger hervorzugehen. Aber auch das stellte die Mannschaft aus Ahlen vor keine allzu großen Schwierigkeiten, denn die Mannschaft aus Köln wurde von Anfang an in Schach gehalten und es sollte nie die Frage aufkommen, wer als Sieger das Feld verlassen würde. Am Ende stand ein souveräner 2-0 Sieg auf den Punkttafeln.

Im letzten Spiel des Tages musste sich dann noch mit Duisburg gemessen werden. Beide Schulen konnten sich gegen Köln behaupten und so ging es in diesem Spiel um den Turniersieg. Die Ahlener gingen zwar als Titelverteidiger ins Rennen, aber die Duisburger liefen mit einigen Spielern auf, die schon in höherklassigen Ligen Volleyball gespielt haben oder noch spielen. Es sollte sich ein hochklassiges und dramatisches Spiel entwickeln, das über die volle Distanz von drei Sätzen gehen sollte. Beide Mannschaften zeigten tolle Spielzüge und es wurde um jeden Ball gekämpft. Die Ahlener spielten sich im 1. Satz in einen wahren Rausch und konnten diesen dank sehenswerter Angriffsschläge und zahlreicher Blockpunkte mit 25-21 für sich entscheiden. Der Favorit aus Duisburg war beeindruckt. Diese Phase hielt auch bis zur Mitte des 2. Satzes an, in der die Ahlener immer in Führung lagen. Leider musste man dann eine kurze Schwächephase hinnehmen, in der die Duisburger mit vier Punkten davonziehen und schlussendlich den 2. Satz mit 25-20 gewinnen konnten. Der Entscheidungssatz musste also über Sieg und Niederlage walten. Hier erwischten die Duisburger den besseren Start und lagen immer leicht vorne. Die Ahlener kämpften um jeden Ball, aber am Ende reichte es nicht mehr ganz und der Satz ging mit 10-15 verloren.

„Die Silbermedaille glänzt wie Gold! Wir haben eine super Finalrunde gespielt und den Favoriten am Rande der Niederlage gehabt. Außerdem stehen wir nun bei der vierten Teilnahme auch zum vierten Mal auf dem Podium. Von daher können wir sehr stolz auf uns sein!“, fasste Mannschaftskapitän Daniel Gödde den schweißtreibenden, aber sehr erfolgreichen Tag in Herdecke zusammen.