Elternbriefe

Elternbrief – Winter 2020/21

Liebe Eltern!

Wie sich die Zeiten doch geändert haben! Corona bestimmt den Alltag – bei Ihnen zu Hause und bei uns in der Schule.

Seit den Herbstferien sind insgesamt 24 Schüler*innen und 2 Lehrer*innen unserer Schule positiv auf COVID-19 getestet worden. Das ist eine relativ große Zahl. Doch in keinem der bisherigen Fälle konnte sicher festgestellt werden, dass die Schule Ort der Übertragung war. In den allermeisten Fällen waren die Schüler*innen bereits in Quarantäne, bevor die Testung erfolgte. Grund war immer die vorherige Erkrankung eines Familienangehörigen. Und in der Familie ist man kaum vor einer Infektion geschützt, wenn sich eines der Familienmitglieder mit Covid-19 infiziert hat.

Das sehr verantwortungsvolle Verhalten der meisten Familien ist uns in der Schule eine große Hilfe gewesen. Es ist besser, vorsichtshalber einige Tage nicht zur Schule zu kommen, als das Risiko einzugehen, das Virus zu übertragen oder angesteckt zu werden. Besten Dank an alle Eltern! Bei dieser Strategie sollten Sie auch zu Beginn des folgenden Kalenderjahres bleiben.[spoiler]

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen in den vergangenen Wochen sind leider viele Veranstaltungen ausgefallen. Alle Elterninformationsabende wurden gestrichen, und auch der Tag der offenen Tür für die jetzigen Grundschuleltern ist ausgefallen. Wir haben stattdessen allen interessierten Eltern ein Infopaket zum Abholen auf dem Rot-Weiss-Parkplatz am 20. und 21. November angeboten. Davon haben zahlreiche Eltern Gebrauch gemacht. Wenn Sie oder befreundete Familien erst jetzt davon hören sollten, können Sie sich noch ein Infopaket im Sekretariat unserer Schule abholen.

Aktuell begrüßen große Plakate mit dem Aufdruck eines QR-Codes die Eltern mit der Frage: „Wann kommst du?“. Eingescannt ist dies der Zugang zum soeben fertiggestellten Film der Fritz-Winter-Gesamtschule, der einen kleinen Einblick in die besondere Atmosphäre dieser Schule bietet und an die Schüler*innen und jungen Eltern gerichtet ist. Schauen Sie sich den Film doch mal an! Der Zugang über die Homepage unserer Schule ist kinderleicht.

Die Anmeldungen für die Jahrgangsstufe 5 finden in diesem Schuljahr zu folgenden Zeiten statt:

  • am Samstag, den 30. Januar 2021: von 10:00 Uhr bis um 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • von Montag, den 1. Februar 2021, bis Donnerstag, den 4. Februar 2021: von 9:00 Uhr bis um 12:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr

Falls Sie in der vorgesehenen Zeit verhindert sein sollten, können Sie telefonisch über das Sekretariat einen Extratermin vereinbaren. Für die Jahrgangsstufe 5 muss das aber vor Donnerstagabend, den 4. Februar 2021 sein.

In unserer gymnasialen Oberstufe bleibt es mit 120 Schüler*innen je Jahrgangsstufe bei der Fünfzügigkeit. Allen Schüler*innen unseres 10. Jahrgangs, die die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreichen werden, ist ein Platz sicher. Bei Anmeldungen aus Realschulen, Sekundarschulen, Hauptschulen und Gymnasien wird es wieder ein leistungsbezogenes Auswahlverfahren geben. Zunächst werden wir aber alle Anmeldungen entgegennehmen und dann entscheiden.

Die Anmeldungen zur gymnasialen Oberstufe finden zu folgenden Zeiten statt:

  • am Samstag, den 30. Januar 2021: von 10:00 Uhr bis um 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • von Montag, den 1. Februar 2021, bis Donnerstag, den 4. Februar 2021: von 15:00 bis 17:00 Uhr
  Für die Anmeldung zu den Jahrgangsstufen 5 und 11 brauchen Sie in diesem Jahr ein Zeitfenster. Es geht nur mit Termin. Der genaue Termin kann nach den Weihnachtsferien auf der Homepage unserer Schule gebucht werden. Sie können aber auch einen Termin telefonisch mit dem Sekretariat vereinbaren.

Zur personellen Situation:

Zwei unserer Referendarinnen, die im Oktober ihren Vorbereitungsdienst mit hervorragenden Examina bestanden haben, konnte ich als Vertretungskräfte gewinnen:

Hanna Hampel mit den Fächern Deutsch und Evangelische Religionslehre
Elena Regel mit den Fächern Mathematik und Deutsch

Am 1. November haben eine neue Referendarin und ein Referendar an unserer Schule ihre weitere Ausbildung begonnen:

Hannah Grosser mit den Fächern Deutsch und Evangelische Religionslehre
David Heller mit den Fächern Mathematik und Praktische Philosophie

Zur Digitalisierung:

Die Schulkonferenz der Fritz-Winter-Gesamtschule hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, dass zukünftig alle Schüler*innen unserer Gesamtschule mit einem eigenen iPad arbeiten sollen. Das ist ein großartiger Erfolg im Bereich der Digitalisierung unserer Schule. Zugleich ist es aber auch eine große Herausforderung an uns alle.

Ziel ist es, dass mit Beginn des folgenden Schuljahres 2021/22, also im Sommer 2021, alle Schüler*innen über ein im Schulnetz eingebundenes iPad verfügen. Daher können die Schul-iPads zukünftig nur über das von der Schule vorgestellte Bestellportal gekauft werden.

Schon vor zwei Jahren hat die Schulkonferenz entschieden, dass in der gymnasialen Oberstufe alle Schüler*innen ein iPad haben sollen. Die neuen Jahrgangsstufen 12 und 13 sind damit für das nächste Schuljahr bereits versorgt und die Anschaffung für die zukünftige Jahrgangsstufe 11 wird kurz vor den Sommerferien auf den Weg gebracht werden.

Die aktuellen Anschaffungen betreffen die jetzigen Jahrgänge 5 bis 9. In einem Elternbrief werde ich Sie darüber zu Beginn des neuen Kalenderjahres informieren.

Anbau und Erweiterung:

Der Neubau von Klassen-, Differenzierungs- und Büroräumen an der kleinen Friedrich-Ebert-Halle kann nach erfolgreichem Abriss des alten Gebäudes im neuen Jahr endlich starten. Zurzeit wird der angrenzende Gebäudeteil energetisch gedämmt und dessen Fassade erneuert.

Die Verkabelung der gesamten Schule zur Inbetriebnahme eines flächendeckenden WLAN-Netzes steht nach rekordverdächtigem Tempo kurz vor dem Abschluss. Ab Januar soll in allen Räumen WLAN nutzbar sein. Dazu werden aktuell für alle Räume Beamer und Leinwände beschafft und möglichst schnell montiert.

Europaschule:

Vor 5 Jahren hat die Fritz-Winter-Gesamtschule das Gütesiegel „Europaschule“ erhalten. Nun stand die Rezertifizierung an. Dazu hatte Anke Gutsche, Europakoordinatorin unserer Schule, umfangreiche Materialien zusammengestellt und der zuständigen Kommission vorgestellt – mit dem Ergebnis, dass die Fritz-Winter-Gesamtschule auch in den nächsten 5 Jahren Europaschule in NRW ist. Herzlichen Glückwunsch!

Humanitäre Schule:

Die Fritz-Winter-Gesamtschule ist auch 2020 als „Humanitäre Schule“ zertifiziert worden. Der Präsident des Landtags NRW, André Kuper, gratulierte der Gesamtschule in einem Schreiben und würdigte das Engagement von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften.

Um bei der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet zu werden, müssen an den beteiligten Schulen ein Planspiel und ein humanitäres Projekt durchgeführt werden. Besten Dank an die 28 Schüler*innen aus der Jahrgangsstufe 11, an die Schülervertretung und an Selahattin Murt, der das Projekt und die Zertifizierung an der Fritz-Winter-Gesamtschule betreut!

SV-Aktivitäten zur Rassismusprävention

Unsere Schülervertretung mit den drei Lehrkräften Oliver Seifert, Selahattin Murt und Arija Heidges hat in ganz besonders engagierter Art und Weise ein Projekt zur Rassismusprävention initiiert und begleitet. Ausgehend von einem Projekttag zum Thema in allen Klassen und Jahrgangsstufen, ist ein Filmbeitrag entstanden, der am 17. Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Über einen Link auf unserer Homepage können Sie ihn sich dann anschauen. Besten Dank für dieses außergewöhnliche Engagement!

Berufsberatung:

Unsere Berufsberaterin, Christiane Lux, hat in Zeiten der Pandemie eine große Herausforderung, nämlich alle 10. und 9. Klässler*innen bei ihrem weiteren Lebens- bzw. Schul- oder Berufsweg zu beraten und zu unterstützen. Dies tut sie derzeit telefonisch sehr erfolgreich. Danke für den Einsatz!

Praktikum:

Damit die Schüler*innen der Jahrgangstufe 9 sicher in ihr Praktikum starten können und möglichst wenig Kontakte vor ihrem Praktikum haben, findet für alle 9. Klässler*innen am 7. und 8. Januar Homeschooling statt. Diese Regelung erscheint uns sicher, damit auch möglichst viele Schüler*innen ihr Praktikum mit Freude antreten können.

Im Namen der Fritz-Winter-Gesamtschule habe ich in diesem Jahr Weihnachtskarten versandt, verbunden mit dem Wunsch, sich besonders um die Benachteiligten in unserer Gesellschaft zu kümmern. Die sind in der Coronapandemie nicht weniger geworden.

Zum Abschluss des Jahres 2020 bedanke ich mich bei Ihnen, liebe Eltern, im Namen meines Kollegiums ganz herzlich für die vielfältigen Formen der Zusammenarbeit und Unterstützung. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass wir alle auf unsere Fritz-Winter-Gesamtschule stolz sein können!

Ich wünsche Ihnen im Namen des ganzen Kollegiums ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2021!

Ihr Schulleiter
Alois Brinkkötter[/spoiler]

Elternbrief – August 2020

Liebe Eltern!

Zu Beginn des neuen Schuljahres begrüße ich Sie ganz herzlich. Ich hoffe, dass Ihre Familie nach erholsamen Ferien einen „guten Übergang“ in die Schulzeit finden wird. Ihnen – und selbstverständlich Ihren Kindern – wünsche ich ein gutes und erfolgreiches Schuljahr, in dem sich Ihre Kinder wohlfühlen und wir wieder zu etwas mehr Normalität zurückkehren.
Vor den Sommerferien hat Corona unser Schulleben massiv geprägt. Nach der Schulschließung im März sind wir Ende April mit den Jahrgängen 10 und 13 zur Vorbereitung auf Prüfungen gestartet. Alle Abschlussprüfungen konnten erfolgreich stattfinden. Mitte Mai haben wir für alle die Türen geöffnet und in kleinen Gruppen den Schulalltag wieder gewagt. In den Sommerferien fand die Sommerschule mit fast 120 Schüler*innen statt, sodass einige Defizite aufgearbeitet werden konnten.[spoiler]

Einige Informationen zum aktuellen Schuljahr – unter Coronabedingungen:

Am 3. August hat das Schulministerium die Schulen informiert, unter welchen Rahmenbedingungen Schulen ins neue Schuljahr starten. Ich fasse die für Sie und Ihre Kinder wichtigsten Informationen des 21 Seiten langen Papiers zusammen:

Grundsätzliches: Im Schuljahr 2020/2021 soll der Unterricht wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht laut Stundentafel stattfinden. Dabei muss der Schutz der Gesundheit der Schüler*innen, der Lehrkräfte sowie aller am Schulleben Beteiligten sichergestellt sein.

  • Mund-Nasen-Schutz: An allen weiterführenden Schulen besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schüler*innen sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Sie gilt für die Schüler*innen auch im Unterricht. Soweit Lehrkräfte im Unterricht den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können, haben auch diese eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Von den hier insgesamt beschriebenen Regelungen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen dürfen die Schulen nicht mit eigenen Regelungen abweichen. Die Eltern bzw. Schüler*innen sind dafür verantwortlich, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen. – Ich empfehle Ihnen, Ihrem Kind pro Tag mehrere Alltagsmasken mitzugeben, da nur durch den mehrmaligen Wechsel der Maske der Hygieneschutz gewährleistet wird. Außerdem ist es für Ihre Kinder angenehmer, die Maske ab und zu wechseln zu können.
  • Rückverfolgbarkeit: Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden. Klassenübergreifende feste Lerngruppen (z.B. Wahlpflichtbereich, E-und G-Kurse) sind möglich, auch der Ganztag kann (eingeschränkt) wieder durchgeführt werden. Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe findet wie bisher in festen fachbezogenen Kursen statt. In den Räumen für den Unterricht und andere schulische Angebote soll mit Ausnahme von Ganztags-und Betreuungsangeboten für alle Klassen, Kurse und Lerngruppen eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden. Für jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung ist darüber hinaus die jeweilige Anwesenheit zu dokumentieren. Die entsprechenden Dokumente sind zur Rückverfolgbarkeit für vier Wochen aufzubewahren.
  • Hygiene: Eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume ist sicherzustellen, die bestehenden Konzepte zur Hygiene und zum Infektionsschutz werden fortgeführt. Der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien im Freien stattfinden. Im Musikunterricht ist gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen ebenfalls bis zu den Herbstferien nicht gestattet.
  • Mensa: Die Mensa kann unter den Anforderungen der Hygienerichtlinien wieder geöffnet werden. Ein entsprechendes Konzept ist mit der Stadt abgestimmt, sodass Ihre Kinder wieder in der Schule eine warme Mahlzeit einnehmen können. Die Essenszeiten haben sich allerdings verschoben, da die einzelnen Jahrgänge gestaffelt zum Essen gehen.
  • Kiosk: Auch der Kiosk wird wieder geöffnet. Wegen des zu erwartenden Andrangs ist die Ausgabestelle in der Frühstückspause ins Foyer verlegt worden.
  • Tafelwasseranlage: Angesichts der zu erwartenden Temperaturen steht auch die Tafelwasseranlage zur Verfügung.
  • Für Schüler*innen mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Eltern, eine Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich schriftlich die Schule und legen dar, dass für den Schüler/die Schülerin wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen. Besucht der Schüler/die Schülerin in die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen. Für den Schüler/die Schülerin entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen. – Eine vergleichbare Regelung greift bei Schüler*innen, die in häuslicher Gemeinschaft mit besonders gefährdeten Erkrankten leben.
  • Neuer rechtlicher Rahmen für das Lernen auf Distanz: Schulen sind verpflichtet, neben dem obligatorischen Präsenzunterricht auch das Lernen auf Distanz auf möglichst vergleichbarem Niveau einzurichten. Deswegen will das Land die Rahmenbedingung gravierend ändern:

Distanzunterricht ist dem Präsenzunterricht im Hinblick auf die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden der Schüler*innen wie der Unterrichts-verpflichtung der Lehrkräfte gleichwertig. Der Distanzunterricht findet grundsätzlich zeitlich parallel zum Unterricht laut Stundenplan statt.

Schüler*innen, die aufgrund von Vorerkrankung (Attest) nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erfüllen ihre Schulpflicht durch Teilnahme am Distanzunterricht.

Die Leistungsbewertung erstreckt sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler*innen. Klassenarbeiten finden in der Regel im Präsenzunterricht statt.

Das Land hat den Kommunen Gelder zur Verfügung gestellt, damit auch die Schüler*innen, die über kein digitales Endgerät verfügen, diese ausgeliehen bekommen können. Wir sind mit dem Schulträger im Gespräch, welche (und wie viele) Geräte angeschafft werden können. Bis zur Umsetzung dieser wichtigen Unterstützung bitte ich jedoch noch um Geduld.

Auf der Grundlage der Vorgaben des Schulministeriums kann die Fritz-Winter-Gesamtschule den fachbezogenen Unterricht fast vollständig anbieten. Nur das Fach Sport ist in allen Jahrgängen der Sekundarstufe I um eine Stunde gekürzt worden.

Den Ganztag können wir aber nicht mehr an allen vier Tagen aufrechterhalten, da einige Lehrkräfte aufgrund der Zugehörigkeit zur Risikogruppe für den

Präsenzunterricht nicht zur Verfügung stehen. Dem Stundenplan Ihres Kindes können Sie das im Detail entnehmen.

Wir hoffen, dass es in der Fritz-Winter-Gesamtschule weiterhin keinen Infektionsfall geben wird. Tragen Sie bitte dazu bei und schicken Ihr Kind nicht zur Schule, wenn es grippeähnliche Symptome hat.

Wenn Sie in den Ferien in einem Krisengebiet unterwegs waren, dann lassen Sie sich und Ihr Kind bitte testen und schicken es erst dann zur Schule, wenn der Bescheid vorliegt.

Für die Elternabende laden wir tagesversetzt ein:

Die Klassen- und Jahrgangsstufenversammlungen finden wie folgt statt:

  1. August 2020 (Dienstag), um 19:00 Uhr: Jahrgang 5
  2. August 2020 (Mittwoch), um 19:00 Uhr: Jahrgang 6
  3. August 2020 (Donnerstag), um 19:00 Uhr: Jahrgang 7
  4. August 2020 (Montag), um 19:00 Uhr: Jahrgang 8
  5. August 2020 (Dienstag), um 19:00 Uhr: Jahrgang 9
  6. August 2020 (Mittwoch), um 19:00 Uhr: Jahrgang 10
  7. August 2020 (Donnerstag), um 19:00 Uhr: Jahrgang 11
  8. August 2020 (Montag), um 19:00 Uhr: Jahrgang 12

Die erste Schulpflegschaftssitzung findet statt:

  1. September 2020 (Montag), um 19:00 Uhr

Die erste Schulkonferenzsitzung findet statt:

  1. September 2020 (Montag), um 17:00 Uhr

Die eigentlich für die erste volle Schulwoche geplanten Klassen- und Kursfahrten entfallen alle. Mögliche Kostenerstattungen besprechen Sie bitte mit den verantwortlichen Lehrkräften.

Für die ab März 2020 entfallenen Kursfahrten haben wir die Kostenerstattung bei der Bezirksregierung in Münster beantragt und warten auf die Überweisungen.

Das aktuelle Schuljahr startet fast normal. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Herzliche Grüße und gute Gesundheit!

Alois Brinkkötter – Schulleiter[/spoiler]

Elternbrief – Sommer – 24.06.2020

Liebe Eltern!

Wer hätte vor einem halben Jahr gedacht, dass uns ein Virus die Schulschließung beschert, die dann am 11. März vonseiten des Schulministeriums angeordnet worden ist?

Keine nordrhein-westfälische Schule war darauf vorbereitet, die Fritz-Winter-Gesamtschule auch nicht! Konkrete Vorgaben durch das Schulministerium NRW, wie wir nun den Unterricht fortsetzen sollten, gab es nicht. Da auf mehreren Fortbildungen zu den “Neuen Medien” schon eine Vielzahl der Kolleg*innen mit Microsoft 365, Teams und OneNote fortgebildet worden war, habe ich sofort entschieden, diese Kommunikationsplattform für unsere Schule zu nutzen. Alle Lehrer*innen und Schüler*innen erhielten in kurzer Zeit Emailadressen und Passwörter, um sich in dieses Programm einzuarbeiten und es anzuwenden. Allerdings gab es in einigen Klassen und Jahrgangsstufen schon andere gut funktionierende Kommunikationswege, die durchaus effektiv genutzt wurden.[spoiler]

Ein Problem war, dass wir nicht alle Elternhäuser über das Internet erreichen konnten. Zudem waren die Erwartungen der Eltern auch sehr unterschiedlich. Während einige ihre Kinder gern ausschlafen lassen wollten, legten andere Eltern großen Wert auf Beibehaltung eines festen Stundenplans.

Auch waren die Lehrer*innen der Fritz-Winter-Gesamtschule nicht alle gleichermaßen fit im Umgang mit den digitalen Möglichkeiten, und die Betreuung der eigenen Kinder im Homeoffice waren für alle Seiten, Elternhäuser wie Lehrer*innenhaushalte, eine große Herausforderung.

Insgesamt zeigte sich aber wieder, dass die Fritz-Winter-Gesamtschule ausgesprochen engagiert und erfolgreich war, wenn auch nicht alles perfekt funktioniert hat.

Wir haben vom 13. März an eine Notbetreuungsgruppe eingerichtet, während der Osterferien beibehalten und bis zum Beginn der Sommerferien nun gute Erfahrungen mit dieser für uns neuen Form von Schule gemacht.

Als entschieden worden ist, dass ab dem 23. April die Jahrgangsstufen 10 und 13 wieder in die Schule kommen dürfen, haben wir ein detailliertes Rahmenkonzept mit Einhaltung aller notwendigen Hygienebestimmungen entwickelt. Das Konzept hat sich in den bisherigen Wochen absolut bewährt. Die Fritz-Winter-Gesamtschule war übrigens die einzige allgemeinbildende Schule im Kreis Warendorf, die zeitgleich mit zwei Jahrgangsstufen und insgesamt etwa 300 Schüler*innen starten musste.

Die Prüfungsklausuren für den Jahrgang 10 haben die unterrichtenden Fachlehrer*innen selbst entwickelt. Wir hätten uns konkrete Vorgaben und Hinweise des Schulministeriums gewünscht. Erhalten haben wir sie erst zwei Unterrichtstage vor dem ersten Klausurtermin. Dennoch konnten wir unsere Schüler*innen sehr gut vorbereiten, was die vielen guten Abschlussergebnisse bestätigen.

114 Schüler*innen von insgesamt 172 (66%) haben die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erhalten. Das dokumentiert die hervorragende Arbeit unserer Lehrer*innen, denn der Anteil der Mädchen und Jungen mit Gymnasialempfehlung lag in diesem Jahrgang zu Beginn der Klasse 5 bei nur 24 Prozent. „Spätstarter“ haben eine echte Chance bei uns. Weitere 36 Abschlüsse mit der Fachoberschulreife unterstützen diese Aussage eindrucksvoll. Herzlichen Glückwunsch!

Von der Sparkassenstiftung wurden in diesem Jahr erneut die leistungsstärksten Schülerinnen und Schüler im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich der Jahrgangsstufe 10 mit einem iPaD belohnt –und zudem eine Schülerin mit besonderem sozialen Engagement. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an Ellen Schulte, Kylie Brinkmann, Louisa Uppenkamp, Lena Kiemann Charlotte Hipper und Esma Polat.

Auch in der zukünftigen Jahrgangsstufe 11, die mit etwa 135 Schüler*innen sehr stark sein wird, werden alle Schülerinnen und Schüler mit einem elternfinanzierten iPad arbeiten.

Den meisten Abiturient*innen konnten wir neben der fachlichen Unterstützung ein hohes Maß an Sicherheit und Zuversicht vermitteln. Das zeigen die ebenfalls guten Ergebnisse beim diesjährigen Corona-Abitur, das die Schüler*innen vor besondere psychische Herausforderungen stellte, eindrucksvoll. Da noch einige Prüfungen coronabedingt ausstehen, kann ich Ihnen die genauen Zahlen noch nicht nennen.

Für die Schüler*innen, die in diesem Jahr ihren Abschluss haben, sind zahlreiche Rituale des Abschiednehmens entfallen. Leider! Mit der Verabschiedung im Autokino konnten wir zumindest für die 10er einen ganz besonderen Höhepunkt realisieren. Hoffen wir, dass dies trotzdem eine einmalige Ausnahme bleibt.

Ich wünsche allen Schüler*innen, die in diesem Jahr ihren Abschluss bei uns gemacht haben, für die Zukunft einen erfolgreichen Schul-, Studien- und Berufsweg und natürlich viel Glück und Erfolg!

Ab dem 11. Mai wurde der Unterricht für die übrigen Jahrgangsstufen wieder aufgenommen. Wir hatten dabei von Anfang an das Bemühen, möglichst viele Schüler*innen an möglichst vielen Tagen in die Schule zurück zu holen.

Die geltenden Hygienevorschriften und Abstandsregeln wurden von allen verantwortungsvoll eingehalten. Fachunterricht im bisherigen Sinne war nicht möglich, weil sich dann sofort eine Durchmischung aller Schüler*innen einer Jahrgangsstufe ergeben hätte. Mögliche Infektionswege wären kaum nachvollziehbar gewesen. Zum Glück hat sich kein Infektionsfall in der Fritz-Winter-Gesamtschule ergeben.

Ausgesprochen bedauerlich ist das ersatzlose Streichen vieler Veranstaltungen: Theatertag, Europawoche, Schultanztreff, Grüner Ehrenamtstag, Blutspendetermin, Fahrten nach Barcelona, Rom, Metz und Lettland sowie das Familienessen und der Schnuppernachmittag für die neuen 5er.

Einige personelle Veränderungen:

Am Ende des Schuljahres verlassen uns einige Kolleginnen und Kollegen: Astrid Anneken (Deutsch und Religion), Igor Bekrenew (Mathe und Physik), Kristin Blome (Französisch und Sport), Julia Eschen (Mathe und Sport), Imke Fecke (Mathe und Physik), Bärbel Janthal (Deutsch), Anna Kwasniok (Mathe), Silvia Linnemannstöns (Englisch und Gesellschaftslehre), Christoph Seggewiß (Deutsch und Religion), Marita Stein (Deutsch und Spanisch) und Michael Stenger (Chemie und Physik).

Herzlichen Dank für die ausgesprochen engagierte Arbeit an der Fritz-Winter-Gesamtschule! Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen viel Glück und Erfolg!

Verstärkung erhalten wir mit Andrea Neu (Deutsch und Englisch), Isabelle Dick (Latein und Geschichte), Vanessa Kasteleiner (Deutsch und Philosophie), Felix Knülle (Mathematik und Sport), Julian Siefert (Physik und Sport), Juliane Knauer-Neumann (Deutsch und Kunst) und Nina Beste (Deutsch und Religion).

Als zusätzliche Vertretungskraft kommt Nina Hammer (Englisch und Französisch) hinzu. An dieser Stelle zeigt sich, dass die Fritz-Winter-Gesamtschule auch als Arbeitsplatz sehr beliebt ist. Alle freien Stellen konnten wiederbesetzt werden.

 Zur Übermittagsverpflegung:

Der VEBG e.V. (Mensaverein) setzt sich für eine nachhaltig gesunde Ernährung ein: 100 % Bio, keine Geschmacksverstärker und keine künstlichen Zusatzstoffe. Durch die Schulschließung wird die finanzielle Lage auch für den Mensaverein und besonders für den Caterer BIOND eng. Melden Sie Ihr Kind bitte nicht vom Mittagessen ab.

Für die vergangenen Monate sind reduzierte Monatsbeiträge erhoben worden. Im Monat Juli wird kein Beitrag erhoben. Wie in vielen anderen Bereichen laufen auch beim Mensaverein bestimmte Kosten weiter. Mit den Monatsbeiträgen der Eltern wird nicht nur das Essen finanziert. Und wenn Ihr Kind noch nicht angemeldet ist: Anmeldeformulare für die Übermittagsverpflegung gibt es im Sekretariat.

Die Mensa unserer Schule sucht weiterhin Eltern, die bereit sind ehrenamtlich einen Tag im Monat bei der Zubereitung und Ausgabe des Mittagessens zu helfen. Der Zeitrahmen liegt dann bei etwa 4 Stunden – von 10 bis 14 Uhr – einmal im Monat. Sie können an diesem Tag natürlich kostenlos essen. Melden Sie sich doch bei Interesse im Sekretariat unter 02382-547050.

 Mit Blick auf das neue Schuljahr:

Konkrete Vorgaben für das neue Schuljahr vonseiten des Schulministeriums liegen mir seit Dienstagnachmittag (23.06.) vor. Es bleibt aber noch vieles ungewiss. Es wäre wünschenswert, wenn wir nach den Sommerferien wieder den normalen Betrieb aufnehmen könnten.

Die Entwicklung der Infektionen wird das weitere Geschehen beeinflussen. Aktuell kann ich mir noch nicht vorstellen, dass wir nach den Sommerferien Tag für Tag mit etwa 1.650 Personen im Schulgebäude sind. Dann können wir die bisherigen Hygienevorschriften und Abstandsregeln nicht mehr realisieren.

Alle Klassen- und Kursfahrten, die wir für August geplant hatten, sind storniert worden.

Wie wir die Klassenpflegschaftssitzungen terminieren, werden wir gegen Ferienende entscheiden und Ihnen dann mitteilen.

Genauere Informationen zum Start ins neue Schuljahr werden wir am Ende der Sommerferien auf der Homepage der Schule und auf dem Digitalen Schwarzen Brett veröffentlichen.

Ihnen und Ihren Kindern wünsche ich – trotz Corona – erholsame Sommerferien mit hoffentlich viel Sonnenschein und bleiben Sie gesund!

Alois Brinkkötter, Schulleiter [/spoiler]

Elternbrief – Osterferien – 03.04.2020

Liebe Eltern!

Eigentlich sollten wir Ihre Kinder am heutigen Freitag in die Osterferien entlassen. Doch sie sind schon seit drei Wochen bei Ihnen zu Hause!
Und so stellt die Corona-Pandemie Sie und uns vor nie gekannte Herausforderungen. Die Schließung nicht nur aller Schulen, sondern auch der Kitas, Hochschulen, Volkshochschulen und anderer Bildungseinrichtungen war und ist ein harter aber notwendiger Schritt, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit so zu verlangsamen, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Es ging und geht um die Rettung von Menschenleben. Bei überlasteten Intensivstationen sind nicht nur Corona-Patient*innen gefährdet, sondern alle, die Hilfe benötigen.[spoiler]
Die Fritz-Winter-Gesamtschule ist weiter geöffnet für Kinder, deren Eltern in kritischen Infrastrukturen arbeiten und keine Betreuung organisieren können. Von dieser Möglichkeit haben bis jetzt weniger Eltern Gebrauch gemacht, als erwartet.
Für Ihre Kinder organisieren unsere Lehrkräfte mit der von uns geschaffenen digitalen Lernumgebung, so gut es geht, Aufgaben und bieten Unterstützung und Feedback – per Telefon, Email, Chat oder online. Die Corona-Krise hat uns ins digitale Lernen katapultiert. Unsere Lehrer*innen knüpfen entweder an das an, was sie schon zuvor an digitalen Möglichkeiten nutzten, oder erarbeiten sich das Lernen mit den Neuen Medien unter diesen neuen Bedingungen. Es ist für uns alle eine ganz besondere Herausforderung, die wir versuchen bestmöglich mit Ihrer Unterstützung zu meistern. Der WDR ergänzte sein Programm und bietet Sendungen für Schüler*innen an – auf der Webseite www.planet-schule.de, www.wdr.de/schule/digital und in der Mediathek des WDR. Es gibt auch weitere, fachbezogene Lernapps oder Simulationen im Internet. Das sollten Ihre Kinder nutzen.

Schulsozialarbeit

Auf der Suche nach einem offenen Ohr ist die Schulsozialarbeit der Fritz- Winter- Gesamtschule weiterhin erreichbar.
Zögern Sie nicht, das vertrauliche Gespräch mit Frau Sander, zuständig für die Jahrgänge 7 bis 10, oder Herrn Silberberg, zuständig für die Jahrgänge 5 und 6, zu suchen. Über das Sekretariat 02382 / 54 70 50 sowie über die Emailadressen:
markus.silberberg@f-w-g.eu oder karin.sander@f-w-g.eu erhalten Sie zeitnah Kontakt.

Frau Sander ist außerdem von 10 bis 13 Uhr unter der Durchwahl 0 23 82/54 70 544 erreichbar, außer an den Ostertagen (9. bis 14. April 2020).

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Information der Stadt Ahlen hinweisen:

  1. In Zusammenarbeit mit freien Trägern hat die Stadt Ahlen die Hotline für Eltern und Kinder aufgebaut, die ab morgen (Mittwoch, 01.04.2020) unter der Nummer 02382-7099410 erreicht werden kann. Die Hotline soll von den professionellen Kräften aus der Erziehungsberatung und der sozialpädagogischen Familienhilfe besetzt werden. Es geht um Zuhören und Vermittlung von Ideen für die Gestaltung der Familienzeit, Umgang mit Spannungen in der Häuslichkeit, Vermittlung von weitergehenden Hilfehotlines und auch Telefonberatung, die sich über einige Tage hinziehen kann. Das heißt, v. a. Eltern finden hier nicht nur ein offenes Ohr für Gespräche, sondern auch konkrete Hilfen und Tipps für Spielmöglichkeiten, Hausaufgaben und vieles mehr. Die Hotline ist (bis auf Weiteres) täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr besetzt (mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag).
  2. Eine weitere Hotline ist speziell für Jugendliche eingerichtet worden. Unter der Nummer 0163-7428182 stehen ihnen die Sozialpädagogen und SozialarbeiterInnen der städtischen Jugendzentren für Gespräche, aber auch für Tipps zur Freizeitgestaltung oder andere Themen zur Verfügung. Die Hotline für Jugendliche ist täglich von 16.00 bis 22.00 Uhr besetzt (ausgenommen sind ebenfalls Karfreitag bis Ostermontag).
  3. Auch für ältere Menschen fallen viele Möglichkeiten der sozialen Teilhabe in der Coronakrise weg. Deshalb hat die Stadt Ahlen in Zusammenarbeit mit der Caritas für Seniorinnen und Senioren eine Hotline aufgebaut, die von professionellen Kräften aus der Seniorenarbeit und sozialpädagogischen Mitarbeitern der Caritas besetzt wird. Jede ältere Person kann sich in dieser Zeit melden, egal ob es darum geht, konkrete Unterstützungsangebote zu erfragen, oder sich einfach nur zu unterhalten.
    Erreichbarkeit: T. 02382 59193, montags bis freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr (ausgenommen sind Karfreitag und Ostermontag). 

ZP 10

Das Schulministerium hat nun auch die neuen Termine für die Zentralen Prüfungen der Jahrgangstufe 10 festgelegt, sie werden um 5 Tage nach hinten verschoben und sollen an folgenden Tagen stattfinden:

  • Dienstag, 12. Mai 2020: Deutsch
  • Donnerstag, 14. Mai 2020: Englisch
  • Dienstag, 19. Mai 2020: Mathematik

Abiturtermine

Das Schulministerium hat inzwischen die neuen Abiturtermine bekannt gegeben. Das gibt eine Stück Sicherheit für die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 13. Sie finden die neuen Termine auf unserer Homepage.

Schulbetrieb – Ab wann?

Angesichts der in diesen Tagen noch immer steigenden Infektionsraten weiß ich nicht, wie die Fritz-Winter-Gesamtschule einen Schulbetrieb mit mehr als 1.600 Personen unter Einhaltung notwendiger Hygienemaßnahmen aufnehmen könnte. Das stelle ich mir sogar allein für die Gruppe der 120 Abiturient*innen schon schwierig vor. Was ist, wenn wir nach den Osterferien Unterricht für die 13er aufnehmen und es in dieser Gruppe zu einer Infektion kommt? Dann müssten alle 13er analog zur bisherigen Praxis für mindestens zwei Wochen in die Quarantäne?

Osterferien

Schüler*innen brauchen auch in Corona-Zeiten freie Zeit ohne Schule und Lernen. In vielen Familien bedeutet das auch Entspannung und dies besonders dort, wo Sie, liebe Eltern, Home-Office, Betreuung und Ersatzlehrerfunktion parallel meistern. Vielleicht ist es für andere Familien eine Zeit, das Lernen mehr zu „strecken“.
Es gibt aber auch Schüler*innen, die in den Ferien Lernangebote als Strukturierungs-hilfen benötigen. Für diese Gruppe sind Kontakte zu den Lehrkräften wichtig für die Stabilität und den Erhalt eines Stücks von „Normalität“, die hilft, nicht von der häuslichen Situation ganz und gar eingenommen zu werden. Die Lehrkräfte und Sozialarbeiter sind auch in dieser Zeit ansprechbar. Lernangebote sind grundsätzlich aber nicht verpflichtend.
Wir alle müssen unsere sozialen Kontakte auf das notwendige Minimum einschränken – auch in den Osterferien! Bitte achten auch Sie weiterhin mit darauf, dass Ihre Kinder zu Hause bleiben. Das ist sicher nicht einfach, aber zum Schutz all jener, die den bekannten Risikogruppen angehören, unabdingbar.

Lassen Sie uns also alle verantwortungsvoll handeln und das Beste aus der Situation machen.

Herzliche Ostergrüße und gute Gesundheit!
Alois Brinkkötter – Schulleiter[/spoiler]

Elternbrief – Corona – 24.03.2020

Liebe Eltern!

Es ist schon eine sehr ungewohnte Situation: Die Schule ist leer. Nur der Hausmeister, ein Schulleitungsmitglied und die Gruppe rund um unsere Notbetreuung sind verstreut im großen Gebäude.

So eine Situation erlebe ich ansonsten nur in den Ferien. Doch Ferien sind es aktuell keineswegs. Alle Kolleginnen und Kollegen, aber auch Schülerinnen und Schüler sind im Homeoffice.[spoiler]

Ich hoffe sehr, dass die von uns geschaffene digitale Lernumgebung gut funktioniert und angemessen Aufgaben bereitgestellt werden. In kürzester Zeit haben wir für alle Schülerinnen und Schüler Office 365-Konten eingerichtet. Die Zugangsdaten haben wir den Klassenleitungen für ihre jeweiligen Schülerinnen und Schüler zukommen lassen. Damit sind die Voraussetzungen für die weitere Kommunikation, die Versorgung der Lerngruppen mit Materialien und Aufgaben sowie Rückmeldungen der Lernenden über Microsoft Teams kurzfristig geschaffen worden. Eine Kurzanleitung, wie sich Ihre Kinder mit ihren Zugangsdaten anmelden können, haben wir auf unsere Homepage gestellt.

Sollte es Probleme mit der Versorgung mit Aufgaben geben, dann wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden Lehrer/innen, die derzeit auf Hochtouren arbeiten, da das Einstellen von detaillierten Aufgaben in diesem Umfang doch sehr zeitaufwendig ist.

An dieser Stelle möchte ich vor allem Sie als Eltern darum bitten, Ihre Kinder beim Bewältigen des Schulalltages zu unterstützen. Ihre Hilfe ist jetzt unter Umständen besonders nötig, da Lehrerinnen und Lehrer derzeit nur mit Hilfe technischer Mittel mit Ihren Kindern kommunizieren können. Helfen Sie bei der Einteilung des Tages, unterstützen Sie bei technischen Problemen, soweit Sie das können. Halten Sie bitte auch Ihre Kinder dazu an, die zur Verfügung gestellten Aufgaben möglichst gewissenhaft zu erledigen. Derzeit ist Schule, die Ferien beginnen erst am 4. April!

Sie haben es sicherlich schon den Medien entnommen oder auf unserer Homepage gelesen: Ab dem 23.März 2020 wird die bestehende Regelung bzgl. der Notbetreuung erweitert: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben nun alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Ebenfalls ab dem 23. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 wird der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

Wenn Sie eine Notbetreuung benötigen, dann sollte der Antrag auf Notbetreuung nach Möglichkeit jeweils am Vortag gestellt werden, damit wir entsprechend organisieren können. Das entsprechende Formular ist auch über unsere Homepage abrufbar.

Da wir insbesondere auch das Personal in unserem Sekretariat vor unnötigen Sozialkontakten schützen möchten, sollten Sie zur Kontaktaufnahme primär den Emailkontakt nutzen. Wir antworten möglichst umgehend. Das Telefon ist nicht durchgehend besetzt. Bei ganz dringenden Fällen, aber bitte nur dann, können Sie einen Kontakt mit uns über die Stadt Ahlen herstellen – unter der Nummer: 02382-59326. Aber versuchen Sie bitte zuerst jemanden über die Schule unter 02382-547050 und/oder per Email zu erreichen.

Auch wenn wir inzwischen mit immer dringenderen Appellen über alle möglichen Medien konfrontiert werden, möchte ich trotzdem zusätzlich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch wir als Schulgemeinde unseren Beitrag bei der Eindämmung von Corona leisten müssen. Wir alle müssen unsere sozialen Kontakte auf das notwendige Minimum einschränken! Bitte achten auch Sie mit darauf, dass die Kinder sich nicht an den verschiedensten Plätzen verabreden und direkten Kontakt aufnehmen, da das genau das
Gegenteil von dem ist, was aktuell sinnvoll ist. Das ist sicher nicht einfach, aber zum Schutz all jener, die den bekannten Risikogruppen angehören, sollten wir uns alle an die Regeln halten.

Jetzt ist der Tag gekommen, da die etablierte Technik zeigen kann, dass sie in so einer Situation hervorragend zur Kommunikation geeignet ist. Man muss nur das Thema wechseln. Chats können ja auch für Hausaufgaben in Deutsch oder Biologie genutzt werden – da bin ich mir sicher.

Lassen Sie uns also alle verantwortungsvoll handeln und das Beste aus der Situation machen.

Herzliche Grüße und gute Gesundheit

Alois Brinkkötter – Schulleiter [/spoiler]