Englisch

Leistungsprofil für das Fach Englisch an der Fritz-Winter-Gesamtschule

Das Hauscurriculum der Sekundarstufe I richtet sich nach den Vorgaben des Kernlehrplans für die Gesamtschule.

Die Schülerinnen und Schüler sollten jeweils am Ende der Jahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 Kompetenzen aus folgende Bereichen erlangt haben:

  • Kommunikative Kompetenzen (= Hörverstehen/Hör-Sehverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung)
  • Interkulturelle Kompetenzen (= Orientierungswissen, Werte, Haltungen, Einstellungen, Handeln in Begegnungssituationen)
  • Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit

(= Aussprache und Intonation, Wortschatz, Orthographie, Grammatik)

  • Methodische Kompetenzen (= Umgang mit Texten und Medien, selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen)

Der Englischunterricht orientiert sich bei der Gestaltung von Lernsituationen an folgenden Themen und Inhalten, die nach Lebensbereichen geordnet und in der Progression im Verlauf der Sek. I dargestellt sind:

  • Persönliche Lebensgestaltung
  • Ausbildung / Schule
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Berufsorientierung

Eine Leistungsdifferenzierung in E- und G-Kurse erfolgt im Jg.7.

Im Zuge der Qualitätssicherung erfolgen – wie auch in anderen Schulformen – neben den normalen Klassenarbeiten folgende Leistungs- bzw. Lernstandsüberprüfungen:

  • Lernstandserhebungen im Jg. 8
  • Zentrale Abschlussprüfungen am Ende der 10. Klasse
  • Zentralabitur

Das Hauscurriculum der Sekundarstufe II orientiert sich an den Vorgaben für das Zentralabitur. Die Anforderungen der Gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule sind identisch mit jenen der Gymnasien.

Lernbereiche: Sprache, Interkulturelles Lernen / sozio-kulturelle Themen und Inhalte, Umgang mit Texten und Medien, Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens

Sequenzthemen: The American Dream / Cultural Diversity, Science and Society, Utopia, Globalization / global challenges, Post-Colonialism and Migration, Shakespeare – a literary giant in the 21st century, European traditions and visions, The World of Media

 

Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Der Unterricht fördert die aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigt ihre individuellen Lernwege. Er bietet Gelegenheit zu und Unterstützung bei selbstständiger Arbeit. Gleiches gilt für die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Vorrangiges Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen individuellen kontinuierlichen Lernzuwachs zu ermöglichen.

 

Darüber hinaus gelten für den Englischunterricht folgende fachliche Grundsätze:

  • Der Englischunterricht fördert die Schülerinnen und Schüler im Aufbau von Kompetenzen in allen Kompetenzbereichen. Der Aufbau kommunikativer und interkultureller Kompetenz erfolgt integrativ in komplexen Unterrichtsvorhaben, in denen eine Vielfalt unterschiedlicher Methoden und Verfahren zur Bearbeitung realitätsnaher, anwendungsorientierter Aufgabenstellungen eingesetzt wird.
  • Zur Förderung interkultureller Handlungsfähigkeit werden authentische Texte und Medien eingesetzt, die den Schülerinnen und Schülern exemplarisch vertiefte Einblicke in die Lebenswirklichkeiten englischsprachiger Länder vermitteln. Die Öffnung des Unterrichts (z.B. durch Kontakte mit den Partnerschulen, Besuche englischsprachiger Theateraufführungen z.B. des White Horse Theatre, Einladung von native speakersa.) dient ebenfalls dieser Kompetenzförderung.
  • Unabhängig von der gewählten Form der Lernorganisation wird Englisch in allen Phasen des Unterrichts als Kommunikations- und Arbeitssprache
  • Der Englischunterricht pflegt einen positiven, entwicklungsorientierten Umgang mit der individuellen sprachlichen Leistung. Diagnose und individuelle Förderung sind eng verzahnt. Fehler werden als Lerngelegenheiten betrachtet und bieten die Möglichkeit zu self-correction und wertschätzender peer correction.
  • Das Englischlernen ist geprägt von Transparenz und dokumentierter Reflexion über die Sprache und Sprachverwendung (Portfolio / PAUL), um so die Basis für lebenslanges Lernen zu schaffen und die Entwicklung individueller Mehrsprachigkeitsprofile zu fördern.
  • Mündlichkeit hat im Englischunterricht einen hohen Stellenwert. Dies wird sichtbar in der Auswahl von Lernarrangements, die monologisches, dialogisches und multilogisches Sprechen fördern.

Für das Fach Englisch gibt es zentrale Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen. Das sind zum einen die Kernlehrpläne für die Klassen 5 bis 10 und zum anderen der Lehrplan für das Fach Englisch für die gymnasiale Oberstufe und die entsprechenden Vorgaben für das Zentralabitur.

An diesen Vorgaben orientiert sich das Fach Englisch an der Fritz-Winter-Gesamtschule. Es bleibt jedoch nicht dabei stehen, sondern überträgt sie auf die konkreten Rahmenbedingungen vor Ort, so dass ein standortspezifischer Lehrplan für die Klassen 5 bis 13 entsteht.

Verteilung der Unterrichtsinhalte im Fach Englisch in der Sekundarstufe I und II

Inhalte und grammatische Strukturen in der Jahrgangsstufe 5

  1. Nice to meet you!
    – sich, seine Vorlieben und Hobbys vorstellen
  2. Me and my class
    – sich und andere vorstellen
    – von sich, der Schule und anderen berichten
    – der englische Schulalltag
  3. Homes
    – über Familien erzählen
    – sein Zimmer beschreiben
  4. My Plymouth
    – seinen Wohnort beschreiben
    Einkaufsdialoge führen
  5. Living on a farm
    – Tagesabläufe beschreiben
    – Tiere benennen, Lieblingstiere
    – Essen und Trinken

Grammatische Strukturen:

  • Personalpronomen
  • Formen des Verbs ‚tobe‘
  • Fragen und Kurzantworten
  • Fragen mit und ohne Fragewort (auch do / does)
  • Verlaufsform der Gegenwart

Inhalte und grammatische Strukturen in der Jahrgangsstufe 6

  1. Welcome back
    Reisen, Verkehrsmittel; Urlaubsorte, Urlaubsaktivitäten zu Hause und unterwegs; Landschaft, Wetter
  2. Back to school
    strukturierte Bildbeschreibung, Ortsangaben, Zeitangaben, Schule und schulische Aktivitäten, Freizeit- und häusliche Aktivitäten
  3. What money can buy
    Taschengeld, Mode, Kaufhaus, make / do, how much / how many
  4. Animals in the city
    Fernsehsendungen, Haustiere, frei lebende Tiere in der Stadt, Zootiere, Adverbien der Art und Weise
  5. A weekend in Wales
    Stadt, Land, Reisen, Sehenswürdigkeiten, Körperteile, Krankheiten, technische Anweisungen (Computer)
  6. Optional: Teamwork
    Spielewortschatz, Aktivitäten in der Stadt, Obstsorten, Speisekarten, Pläne, Verkehrsunfall
  7. A trip to Bath
    Schulausflug, Fahrradtour, Wegbeschreibung, mustn’t / needn’t

Grammatische Strukturen:

  • Simple Past positive statements
  • Simple Past negative statements and questions
  • Possessive Pronouns (mine, yours,…)
  • Comparison of Adjectives (-er/-est, more most)
  • Will-future
  • Conditional Sentences I
  • Adverbs of Manner
  • Word order (S-V-O)
  • Word order: place – time
  • Present Perfect
  • Going-to-future
  • Present Progressive

Inhalte und grammatische Strukturen in der Jahrgangsstufe 7

  1. London
  2. Scotland / Orkney Islands
  3. Sport and other free-time activities
  4. Canada

Grammatische Strukturen:

  • Simple Past and Present Perfect
  • Conditional Sentences (Type 1/Type 2)
  • Relative Clauses (EK: Contact Clauses)
  • Modals and their Substitutes
  • Reflexive Pronouns
  • Present Progressive with Future Meaning (EK: Reflexive Pronouns, each other / themselves)

Inhalte und grammatische Strukturen in der Jahrgangsstufe 8

  1. New York, New York
  2. California, the`Golden State´?
  3. Hermann says `Willkommen´
  4. Atlanta rising

Grammatische Strukturen:

  • Gerundium
  • Passive: Simple Present/ Present Perfect
  • Past Perfect
  • Present Perfect with since and for

Inhalte und grammatische Strukturen in der Jahrgangsstufe 9

  1. Australia
    Australia yesterday and today
    Teenage Life in Australia
    The Aboriginal People
    The Stolen Generation
    The Lost Childhood
  2. The World of Work
    Personality Quiz
    Applyingfor a Job
    Teenagers in Business
  3. Teen World
    Teenagers and Mobile Phones
    Teenagers in Trouble
    Teenagers getting active
    The Life of Teenagers (Text)
  4. Exploring Cities
    Life in big Cities: Mumbai, Johannesburg, Berlin

Grammatische Strukturen:

  • Indirekte Rede
  • Wiederholung: Simple Present
  • Wiederholung: Simple Past
  • Indirekte Rede (Befehle, Bitten, Fragen)
  • Participle Clauses
  • Passive
  • ConditionalSentences Type 3

Inhalte und grammatische Strukturen in der Jahrgangsstufe 10

  1. Love life
    Real-life relationships
    On screen-relationships/a film plot
  2. The world we live in
    Technology in our life
    Living with technology
    Saving the planet
  3. Have your say
    What`s the issue?
    Your right to be heard
    Speaking out
  4. Lesen einer Lektüre
  5. Extra: English for jobs

Grammatische Strukturen:

  • Revision: Present tenses
  • Revision: Simple present/simple past
  • Revision: will-future

Inhalte und grammatische Strukturen in der Jahrgangsstufe 11 (Einführungsphase)

  1. Teenage dreams and nightmares
    Herausforderungen, Einflüsse und Vorstellungen junger Erwachsener wahrnehmen, formulieren und im Vergleich zu Jugendlichen in anderen Ländern und kulturellen Kontexten betrachten
    Auseinandersetzung mit Aspekten der Selbstwahrnehmung und den Lebenswelten junger Erwachsener
    Romanlektüre: z.B. Lois Duncan, I know what you did last summer, Nancy H. Kleinbaum, Dead poets society, Mark Haddon,The curious incident of the dog in the nighttime
  2. Meeting people – online and offline
    (digitale) Medien in ihrer Bedeutung für den Einzelnen und die Gesellschaft: Identitätsfindung und Kommunikation
    Chancen zu Erfahrungen mit verschiedenen Kommunikationssituationen in der durch moderne Medien geprägten Gesellschaft wahrnehmen
    sich in englischsprachigen Kommunikationssituationen online/offline über kulturelle Gemeinsamkeiten/Unterschiede austauschen (z.B. Email-Freundschaften, Facebook-Freundschaften)
  3. Getting involved – locally and globally
    Globale Herausforderungen und Zukunftsvisionen – Wertorientierung und Zukunftsentwürfe im global village“: globale Problemstellungen (z.B. global warming) und Möglichkeiten sich zu engagieren (z.B. Engagement in Kampagnen, Kauf von fair-trade Produkten) kennenlernen
    – durch die Auseinandersetzung mit globalen Themen sich einerseits fremdkultureller Werte und Normen, andererseits der eigenen kulturgeprägten Wahrnehmung bewusst werden
  4. Going places – intercultural encounters abroad
    Leben, Lernen und Arbeiten im englischsprachigen Ausland“: kulturelle Differenzen und ihre Auswirkungen auf Schüleraustausche oder Arbeitserfahrungen im Ausland, interkulturelles Zusammenleben
    in formellen wie informellen interkulturellen Begegnungssituationen typische kulturspezifische Konventionen und Besonderheiten in der Regel beachten lernen
    sich kultureller Vielfalt und der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen bewusst werden und neuen Erfahrungen mit fremder Kultur grundsätzlich offen und lernbereit begegnen
    Filmanalyse (z.B. Bend it like Beckham)

Inhalte und grammatische Strukturen in den Jahrgangsstufen 12 und 13 (Q1 und Q2) – Grundkurs

  1. “Isles of Wonder”?
    The UK between self-perception and external perspectives
  2. “Experiencing India´s challenging Diversity”
    (Postkolonialismus – Lebenswirklichkeiten in einem weiteren anglophonen Kulturraum)
  3. “American Dream – American Realities”
    – (Visionen und Lebenswirklichkeiten in den USA) Lektüre des zeitgenössischen Dramas “Death of a Salesman” von Arthur Miller in Auszügen und Drama “My Place in the Global Village” (Chancen und Risiken der Globalisierung)

Inhalte und grammatische Strukturen in den Jahrgangsstufen 12 und 13 (Q1 und Q2) – Leistungskurs

  1. “Isles of Wonder”?
    – The UK between self-perception and external perspectives (Das Vereinigte Königreich im 21. Jahrhundert – Selbstverständnis zwischen Tradition und Wandel)
  2. “East meets West: postcolonial India and multicultural Britain today”
    – Postkolonialismus – Lebenswirklichkeit in einem weiteren anglophonen Kulturraum
  3. “The Impact of the American Dream – then and now”
    – Amerikanischer Traum – Visionen und Lebenswirklichkeiten in den USA ( Lektüre des zeitgenössischen Dramas “Death of a Salesman” von Arthur Miller)
  4. “Making the Global Village work – ways to a more sustainable world”
    – Chancen und Risiken der Globalisierung