Fritz Winter inspiriert das neue Logo der Schule

Eine Brücke in die Gegenwart schlägt die Fritz-Winter-Gesamtschule zum 50. Todestag ihres Namensgebers: Ein neues Schullogo verbindet die künstlerische Handschrift Winters mit den Werten der Schule.
Entwickelt haben das Logo die Kunstlehrer Caspar Walbeck und Benjamin Fibi. Den Anstoß gab die Schulleitung, die einen Wettbewerb ausgerufen hatte, an dem Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beteiligt waren. Ziel war es, ein neues Zeichen zu schaffen, das die Identität der Schule sichtbar macht und zugleich eine Verbindung zu ihrem Namensgeber herstellt.
Am Anfang des Gestaltungsprozesses stand eine intensive Recherche zu den Formelementen im Werk Fritz Winters. Die entscheidende Idee für das neue Logo entstand aus einem Element seines Bildes „Große Komposition (Wandlung 2)“. Daraus entwickelten Walbeck und Fibi eine eigenständige Bildmarke, die Winters künstlerische Formensprache aufgreift und in einen neuen Zusammenhang überträgt.
„Auch die Farbgebung ist eine bewusste Hommage an den Künstler“, sagen Walbeck und Fibi. Die satten Grundtöne erinnerten an Winters enge Verbindung zum Bauhaus und dessen prägende Bedeutung für die moderne Kunst. So greife das Logo wesentliche Aspekte seines künstlerischen Schaffens auf, ohne das ursprüngliche Werk einfach zu kopieren.
Die beiden Kunstlehrer sind sich zudem sicher: „Das neue Logo soll jedoch mehr sein als eine Erinnerung an den Namensgeber. Es steht zugleich für die Werte, die das Schulleben prägen: Wertschätzend, kreativ und leistungsstärkend.“ Damit spiegele die Bildmarke auch den Anspruch der Gesamtschule wider, unterschiedliche Menschen, Perspektiven und Fähigkeiten miteinander zu verbinden.


