Kreismeister im Volleyball

Einen Titel holten die Volleyball-Mannschaften der Fritz-Winter-Gesamtschule jetzt von den Kreismeisterschaften nach Ahlen. Die Teams aus dem Leistungskurs Sport trafen dabei jeweils auf das Gymnasium Laurentianum – mit unterschiedlichen Spielausgängen, aber in beiden Fällen mit viel sportlichem Engagement.
Für ein echtes Highlight sorgten die Jungen der Fritz-Winter-Gesamtschule. Von Beginn an traten sie selbstbewusst auf und zeigten, dass sie sich gut auf das Turnier vorbereitet hatten. Mit starken Aufschlägen und einer sicheren Annahme setzten sie das Team des Laurentianums immer wieder unter Druck. Schnelle Angriffe über die Außenpositionen und eine stabile Blockarbeit sorgten dafür, dass sie sich früh absetzen konnten. Auch wenn das Laurentianum zwischenzeitlich versuchte, den Rückstand zu verkürzen, behielt die Mannschaft aus Ahlen die Kontrolle und sicherte sich den ersten Satz – wenn auch äußerst knapp mit nur zwei Punkten Vorsprung.
Nachdem nun die Anfangsnervosität abgeschüttelt war, beherrschten die Ahlener Schüler das Spielgeschehen. Am Ende gab es einen verdienten 3:0 Erfolg. Leider geht es bei der Wettkampfklasse I beim Schulsport-Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ nicht bis nach Berlin.
Auch die Mädchen der Fritz-Winter-Gesamtschule zeigten bei ihrem Spiel gegen das Laurentianum großen Einsatz. Die Spielerinnen aus Warendorf erwiesen sich jedoch, da fast alle Vereinsspielerinnen waren, als sehr eingespieltund nutzten ihre Chancen konsequent. Ging der erste Satz deutlich an die Warendorferinnen, konnten sich die Fritz-Winter-Spielerinnen im zweiten Satz deutlich steigern und hatten sogar Satzball, konnten diesen aber nicht verwandeln. Der dritte Satz zeigte noch einmal den großen Teamgeist der Ahlenerinnen. Trotz des Rückstands gaben sie nicht auf, kämpften bis zum letzten Punkt, mussten sich aber letztlich mit 0:3 geschlagen geben.
„Insgesamt bin ich vollauf zufrieden mit der gezeigten Leistung. Im Vordergrund stand der Feinschliff für die Volleyballprüfung im Abitur im Mai und die Umsetzung der taktischen Spielsysteme, die wir in den Monaten zuvor im Unterricht erarbeitet hatten. Wenn dann noch ein Titel dabei herausspringt, dann zeigt dies den Schülern, dass sie auf dem richtigen Weg sind!“, lobte Sportlehrer Daniel Gödde seine Schützlinge und hob zudem hervor, dass keine Schiedsrichter benötigt wurden, sondern dass sich die Mannschaften immer fair einigten und die Spiele selbstständig leiten konnten.


