Partizipation

begeisterung

Gibt es Schülerinnen und Schüler, die es “cool” finden, in der Schulkantine zu essen? Schülerinnen und Schüler, die freiwillig Salat und Gemüse essen und dabei Bio auf dem Teller haben?

Ja, die gibt es! Pubertät und Begeisterung für gesundes Bio-Schulessen gehören – seitdem es das neue Übermittagskonzept gibt – in der Fritz-Winter-Gesamtschule untrennbar zusammen.

Ohne Vorbestellung, lediglich durch Registrierung mit einer Chipkarte beim Betreten der Mensa, stehen den Schülerinnen und Schülern bis zu sieben Free-Flow-Themeninseln mit unterschiedlichem Angebot zur Verfügung, aus denen sie frei wählen können:

  1. eine Tagessuppe
  2. eine Wok- und Gemüsestation an der frische Gemüsegerichte zubereitet werden
  3. eine Menüstation mit dem jeweiligen Tagesgericht
  4. eine Salatbar mit bis zu 6 Sorten Rohkost und 2 Dressingvarianten
  5. eine Pastastation mit Nudel- und Soßenvariationen
  6. eine Pizza- und Snackstation mit Fast-Food
  7. eine Dessertbar mit täglich 2 verschiedenen Angeboten und dabei hohem Anteil an Milch- und Obstspeisen
  8. ein Getränkestand in Form einer Tafelwasseranlage

Die Schülerinnen und Schüler können aus allen Stationen wählen und auch kombinieren. Durch den Erlebnisaspekt der frischen Fertigung im Wok in der Mensa gewinnen auch reine Gemüsegerichte an Attraktivität.

Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung

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Woche für Woche wird eine weitere Klasse in die Verantwortung genommen, indem sie von Simone Burwinkel (Diplom-Oecotrophologin der Schule) in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche in der neuen Mensa eingewiesen wird.

Diese Einweisung in Hygiene und Sauberkeit entspricht den gesundheitlichen Bestimmungen und wird sehr ernst genommen, denn in der dann folgenden Woche sorgt die ganze Klasse in der Mensa für Sauberkeit und Ordnung – und dazu gehört:

  • Einlasskontrolle per Handscann
  • Vorbereitung der einzelnen Stationen (mit Geschirr, Besteck, Servietten)
  • ständiges Sauberhalten der einzelnen Stationen während des Mittagessens
  • Abräumen vergesssener Teller
  • Entgegennahme des schmutzigen Geschirrs
  • Transport des Geschirrs zur Spülmaschine
  • Abwischen aller Tische
  • Hochstellen aller Stühle

Das “Personal” ist einheitlich gekleidet – im orangen Poloshirt.

Mütter und Väter engagieren sich ehrenamtlich

Zahlreiche Mütter und Väter der Schule haben sich bereit erklärt, einen Tag im Monat in der neuen Mensa zu helfen.

Die Arbeit beginnt in der Regel um 10.00 Uhr. Dann sind Gemüseschneiden oder Pizzavorbereitung oder Nachtischanrühren angesagt. Ab 12.20 Uhr beginnt dann die Ausgabe des Mittagessens, das Nachlegen an den Stationen oder das Bedienen des Konvektomaten. Spätestens ab 13.00 Uhr dreht sich dann alles um die Spülmaschine: einräumen, ausräumen und wegstellen. Bis um 14.00 Uhr weiß man dann, was man alles so zu erledigen hat, wenn bis zu 700 Kinder und Jugendliche zufrieden die Mensa wieder verlassen haben.

Natürlich ist dies für viele Mütter und Väter auch eine gute Gelegenheit, den Alltag in der Schule – hier in der neuen Mensa – einmal ganz genau kennen zu lernen.

Ohne diese Unterstützung, ist das neue Verpflegungskonzept kaum umzusetzen. Deshalb an dieser Stelle nochmals:

RECHT HERZLICHEN DANK!

Weitere Mütter und Väter sind gern gesehen. Ein kurzer Anruf im Sekretariat der Schule (02382-547050) genügt, dann setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.