Lateiner erleben die Antike hautnah

Proppevolle U-Bahn, antike Feuerwache oder ein Sprung ins Mittelmeer: Eine ereignisreiche und lehrreiche Woche liegt hinter den Lateinkursen der Jahrgänge 9 und 11 der Fritz-Winter-Gesamtschule. Unter der Planung und Leitung von Lateinlehrerin Isabelle Schoster sowie in Begleitung von Kollege Bernd Lessner reisten 22 Schülerinnen und Schüler nach Rom um die Welt der Antike, aber auch das pralle Leben in Italiens Hauptstadt unmittelbar zu erleben.
Das Programm führte dabei vom günstig am Bahnhof Termini gelegenen Hotel zu den „Klassikern“ eines jeden Rom-Besuchs: Im Vatikan beeindruckte vor allem der Besuch des Petersdoms, dessen 136 Meter hohe Kuppel von vielen erklommen wurde. Auch die Engelsburg bot mit ihrem Blick über den Tiber ein besonderes Panorama. Weitere Stationen waren das Kolosseum, das Pantheon aus der Kaiserzeit sowie die lebhafte Piazza Navona, die Spanische Treppe und der Trevi-Brunnen. Auch ein Rundgang entlang des Forum Romanum sowie der Aufstieg auf das Kapitol durften nicht fehlen. Und weil die Welt dann doch so klein ist, gab’s mitten in der überfüllten U-Bahn auch noch eine spontane Begegnung mit Schülerinnen aus dem schwäbischen Aalen.

Ein besonderes Highlight stellte der Besuch der Ausgrabung Domus Romane dar, die mit einer modernen, immersiven Ausstellung einen eindrucksvollen Einblick in das Leben im antiken Rom ermöglicht. Ebenso eindrücklich war der Ausflug nach Ostia Antica, dem ehemaligen Hafen der Stadt. Die gut erhaltenen Ruinen erlauben – ähnlich wie in Pompeji – einen lebendigen Blick in eine römische Stadt der Antike, zum Beispiel in die Feuerwache Ostias oder die Thermen. Im Anschluss führte der Weg nach Ostia Lido, wo einige Schülerinnen und Schüler sogar den Sprung ins Mittelmeer wagten – bei rund 14 Grad Wassertemperatur ein durchaus anspruchsvolles Vergnügen.
Auch die Abende boten Gelegenheit, die Stadt weiter zu erkunden: Besuche am beleuchteten Kolosseum und am Trevi-Brunnen standen ebenso auf dem Programm wie Stopps in beliebten Eisdielen wie Giolitti oder dem „Geheimtipp“ Frigidarium.


