Berufsorientierung

Berufsberatung wird gut angenommen

Um Abschlüsse und Berufsorientierung nach der Klasse 10 ging es jetzt bei einem Elternabend an der Fritz-Winter-Gesamtschule. Eine Premiere gab es dabei auch: Mit Malte Elsner stellte sich der neue Berufsberater der Arbeitsagentur für die Jahrgänge 9 und 10 an der Gesamtschule den Eltern vor.

 

Offiziell ist Malte Elsner zwar schon seit November letzten Jahres an der Fritz-Winter-Gesamtschule tätig und teilte sich für eine Übergangszeit die Arbeit mit der Vorgängerin Christiane Lux.

 

Bedingt durch Corona war Elsner erst digital und telefonisch im Einsatz, aber kurz vor den Sommerferien tatsächlich präsent in der Schule. Seine Bilanz nach den ersten Sprechstunden: „Die Beratung wird von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen und auch in der Coronazeit waren wir per Videokonferenz und Telefon erfolgreich; die Zusammenarbeit mit der Schule funktioniert super.“

 

Auch Abteilungsleiterin Ines Reicke ist froh, dass mit Malte Elsner das Beratungsangebot der Arbeitsagentur für die Jahrgänge 9 und 10 fortgesetzt wird: „Für uns als Schule sind die Berufsberater sehr wichtig, um wirklich alle Schülerinnen und Schüler nach der 10. Jahrgangsstufe gut und sinnvoll versorgt zu wissen.“ Die meisten Schülerinnen und Schüler – ungefähr zwei Drittel – blieben zwar mit Fachoberschulreife und Qualifikationsvermerk an der Fritz-Winter-Gesamtschule, wüssten also, wie es für sie nach der 10 weitergeht, aber, so Reicke: „Es bleiben noch genügend Schülerinnen und Schüler übrig, die intensiv beraten werden müssen.“

 

Das gilt übrigens auch für die gymnasiale Oberstufe der Fritz-Winter-Gesamtschule, die von Elsners Kollegin bei der Arbeitsagentur, Daniela Valentin, betreut wird. Die wöchentlichen Sprechstundentermine der Berufs- und Studienwahlberaterin sind schnell ausgebucht, vor allem derzeit noch von Schülerinnen und Schülern aus der 13. Dort besteht, so die Erfahrung aus den ersten Schulwochen, offenbar ein großer Nachholbedarf an direkter und persönlicher Beratung nach den langen Lockdown-Wochen des vergangenen Schuljahres.